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Willi und Flip – waschechte Bengalkatzen

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Heute gibt es Catcontent Deluxe! Aufgrund eurer wiederholten Nachfragen widme ich einen herzallerliebsten Post meinen beiden Katern Willi und Flip, zwei waschechte Bengalkatzen. Viel Spaß.

Seit Willi vor knapp zwei Jahren bei uns einzog, bekam ich regelmäßig Kommentare und Emails von euch mit Fragen zur Rasse und Haltung. Als Flip vor wenigen Monaten dazu kam, wurden die Nachfragen noch mehr. Also beantworte ich nun einmal alles in einem neverever.me Spezialpost zum Thema Bengalkatzen für euch.

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Bengalkatzen – wild und wunderbar

Willi und Flip sind reinrassige Bengalkater. Bengalen, auch Leopardette genannt, sind Rassekatzen, die aus der Kreuzung der asiatischen Leopardenkatze (eine Wildkatze) mit einer kurzhaarigen Hauskatze hervorgehen. Bengalkatzen sind bis ins hohe alter extrem verspielt und aktiv, haben eine enorme Sprungkraft und lieben Wasser. Die kleinen Wesen sind überaus intelligent und lernbereit, erinnern durch ihre Menschenbezogenheit oftmals mehr an einen kleinen Hund als an eine Katze. Bengalen gibt es in den Fellzeichnungen black (brown) tabbies, seal points (snow, sepia, mink), silber und blau.

Willi und Flip kommen beide von derselben Züchterin in Berlin. Wie ihr einen guten Züchter erkennt, könnt ihr hier nachlesen. Bengalkatzen kosten 800€ aufwärts, ein guter Züchter wird hier auch nicht mit sich handeln lassen und wenn ihr wirklich eine solche Rassekatze wollt, solltet ihr auch bereit sein, dieses Geld auszugeben.

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Bengalen sind alles andere als schüchtern, unterhalten sich mit euch (oder wecken euch mit den unterschiedlichsten Tönen…) und laufen euch überall hinterher. Ich kann nicht einmal alleine auf die Toilette gehen, weil Willi sonst laut protestiert. Also wartet er jedes mal brav auf dem Badewannenrand, bis die Spülung ertönt, um dann auf die Waschmaschine zu springen, um mir beim Händewaschen zuzusehen. Baden kann ich sowieso nicht alleine und werde sowohl von Willi, als auch von Flip belagert und beobachtet.

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Erziehung heißt das Zauberwort

Bengalen können seeeeeeehr anstrengend sein. Die ersten drei Monate mit Willi waren alles andere als einfach – da bin ich ganz ehrlich. Die kleinen Tiere fordern so sehr deine Aufmerksamkeit, dass du kaum Zeit für irgendetwas anderes hast. Hierbei ist es ganz wichtig, an der Erziehung dran zu bleiben, auch wenn es vielleicht zunächst so scheint, als dass nichts fruchtet. Willi komm vom Tisch runter, Willi hör auf am Teppich zu kratzen, Willi komm raus aus dem Blumentopf und und und. Wenn ihr hier konsequent bleibt, habt ihr danach eine ganz entspannte Katze, die (fast) auf’s Wort hört. Die kater bereichern unseren Alltag mit ihrer wunderbaren anwesenheit. Sie freuen sich über jedes Papierkügelchen, das ihnen um die Ohren fliegt, schmusen mit uns wie die Weltmeister und begrüßen jeden Gast freudig, der unsere Wohnung betritt. Niemals würden sie einen Menschen anfauchen, kratzen oder beißen, der ihnen freundlich begegnet.

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Fördern und Fordern

Ich trainiere Willi schon lange mit dem Klicker – den kennt ihr vielleicht von Hunden oder Pferden. Willi liebt es und lernt seine Kunststückchen im Handumdrehen. Eine sehr gute Seite zum Klickertraining mit Katzen findet ihr hier. Mittlerweile macht Willi Sitz, Platz, Männchen, gibt High Five, Low Five, dreht sich und springt durch einen Reifen. Die Konditionierung auf den Klicker starte ich momentan auch mit Flip und bin gespannt, was er alles lernen wird. Wenn das also mit mir und dem Bloggen nichts mehr ist, werden die Kater und ich Showmaster.

Miau.

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Vreni ist Maître d'Internet, Sinnfluencer und trägt ihr Herz auf der Zunge. Seit fast einem Jahrzehnt bloggt sie sich durchs WWW und widmet sich mit Herzblut auch kritischen Themen in ihrer Branche.