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Istanbul

Welcome to Istanbul, Baby!

Pressereise

Mit knapp 15 Millionen Einwohnern ist die Metropole am Bosporus das pulsierende Zentrum für Handel und Kultur in der Türkei. Ein Wochenende in Istanbul reicht also bei weitem nicht, um alles zu entdecken.

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Es ist meine erste Reise in die Türkei und dann gleich diese atemberaubende, internationale Stadt. Die Vorfreude ist also riesig! Mit Turkish Airlines fliegt ihr von Berlin Tegel 2,5 Stunden, quasi ein kurzes Nickerchen und ihr seid da. Die Fluglinie hat ihren Hauptsitz in Istanbul, daher empfehle ich euch, solltet ihr glücklicher Besitzer eines Business Class Tickets sein, einen Blick in die Lounge zu werfen. So einen pompösen und stylischen Wartebereich habe ich wirklich noch nie gesehen. 

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Auf zum Mövenpick Hotel

Ich würde niemals selbst Autofahren in Istanbul. So viele Autos sind auf den Straßen unterwegs, alle hupen wie verrückt und natürlich blinkt niemand beim Abbiegen. Ein Glück hat uns unsere Reiseagentur Idee Travel einen Fahrer organisiert, der den kleinen weißen Minibus schnell und sicher durch die Stadt bugsiert. Kennt ihr den Geruch von einem Neuwagen? Mir wird davon leider super schnell übel, dazu noch das viele Stopp and Go im Verkehr. Noch bevor wir am Mövenpick Hotel angekommen sind, hätte ich fast das leckere Menü von Turkish Airlines meinem Sitznachbarn in den Schoß ge… – aber nur fast.

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Endlich angekommen lässt mich die tolle Gastfreundlichkeit der Mitarbeiter*innen des Hotels alle Übelkeiten vergessen. Buket und Deniz betreuen uns das ganze Wochenende und erzählen uns alle wichtigen Fakten über das Hotel, aber auch über das Leben in Istanbul. Hier spielt sich das Leben vor allem draußen ab, kein Wunder bei dem grandiosen Wetter. Wir hatten durchweg 24 Grad und Sonne. Es gibt in den kleinen Gassen der Stadt super viele Cafés, die nicht nur an den Wochenenden gut gefüllt sind.

Jeder Bezirk hat seinen eigenen Markt für frisches Gemüse, Obst und allerlei Krimskrams. Dort wird viel gehandelt, die Menschen kennen sich untereinander, so dass man gerne mal für eine Pläuschen am Karottenstand stehen bleibt. Übrigens waren wir mit dem italienischen Chefkoch des Mövenpick Hotels Giovanni auf so einem Markt, dort gab es neben Gemüse auch selbstgemachte Crèmes, Bodylotions oder auch Marmelade, die von kleinen Händler*innen angeboten werden. Alles vegan, zu meiner großen Freude. 

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Essen, essen, essen

Ich verpeilte Nuss hatte leider vergessen, der lieben Nuray (der Organisatorin der Pressereise) zu sagen, dass ich mich vegan ernähre. Ihr könnt euch das Gesicht des Chefkochs Giovanni vorstellen, als ich am ersten Abend kurz vor dem Fünf-Gang-Menü nebenbei fallen lasse, dass ich keine tierischen Produkte esse. Giovanni und sein Team haben das wirklich toll gelöst und mich das ganze Wochenende mit Alternativen, wie Risotto, Nudelgerichten, Gemüsevariationen und mit dem leckersten Hummus überhaupt versorgt. Den Hummus habe ich tatsächlich dreimal täglich vertilgt: morgens, mittags und abends – Knoblauchfahne lässt grüßen.

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Istanbul – eine Stadt zum Träumen

Idee Travel & Events hat uns nicht zu viel versprochen und ein ausgewogenes Programm zusammengestellt, um einen ersten Eindruck der Metropole zu bekommen. Wie in jeder Stadt gibt es die Must-See Sehenswürdigkeiten, darunter fallen hier die Hagia Sophia sowie die Sultan-Ahmed-Moschee, umgangssprachlich auch blaue Moschee genannt.

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Besonders die Hagia Sophia hat mich beeindruckt. Heute ist das Gebäude ein Museum und wurde (in einer unglaublich kurzen Bauphase von fünf Jahren) 537 n.Chr. eröffnet. Wenn ihr das architektonische Wunder seht, kommen euch die fünf Jahre wirklich unglaublich vor. Unser Reiseführer meinte dazu spaßhaft, dass deshalb immer ein Gerüst irgendwo in und um das Gebäude steht, um den Bau auszubessern. Früher wurde die Hagia Sophia als Kirche genutzt, später dann als Moschee, bevor sie zum Museum wurde. Die Geschichte erfahrt ihr im Inneren anhand von Wandmalereien. Hier tummeln sich Jesus Christus oder die Jungfrau Maria, aber auch Mohammed, Allah und Abu Bakr.

Ich Kulturbanause habe mich natürlich von der süßen, streunenden Katze ablenken lassen, die sich vor der Mihrab, der muslimischen Gebetsnische, niedergelassen hat.

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Der Gewürzbasar – Mısır Çarşısı

Eine kleine Touristenfalle ist der überdachte Basar allemal. Auch unser Reiseführer hat uns gewarnt, keine überteuerten Waren zu kaufen. Trotzdem hat es Spaß gemacht über den bunten Markt zu schlendern und hier und dort mal die Nase in ein Geschäft zu strecken. Die aufbereiteten Gewürze und Kräuter wie Safran, Kreuzkümmel, Salbei, Nelkenknospen oder Thymian duften phantastisch! Der Bau des Basars wurde bereits im 17. Jahrhundert begonnen und wie der Name schon sagt, ist der Markt besonders bekannt für die vielen Gewürze, die damals aus Ägypten kamen und hier verkauft wurden.

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Reisen mit Idee Travel & Events

Seit fast 30 Jahren bietet die Reiseagentur ein umfangreiches Angebot für Geschäfts- und Privatreisen in der Türkei an. Für uns haben die beiden Geschäftsführer*innen Esra und Haydar etwas ganz besonderes einfallen lassen: Eine Bosporus-Tour mit einer kleinen Privatyacht. An Bord wartete schon Giovanni mit seinem Team, um uns zu verpflegen. Ein Träumchen, sag ich euch! Eine Tour über den Bosporus möchte ich euch wärmstes empfehlen, ihr seht dadurch die Stadt mit anderen Augen. Der Bosporus ist eine Meerenge zwischen Europa und Asien und verbindet das schwarze Meer mit dem Marmarameer. Istanbul liegt auf beiden Kontinenten, so dass die Meerenge wie ein riesiger Fluss einmal durch die Stadt fließt. 

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Die Menschen machen die Stadt zu etwas besonderen

Mir ergeht es immer wieder so, dass ich vor allem die Menschen, die ich treffe, mit einer Stadt verbinde. Ihre Geschichten zeigen mir das Leben dort und regen mich auch zum Nachdenken an. Ich plauderte beispielsweise mit dem Ehepaar Bil. Dilek Bil ist Mitbegründerin von Sustineo Istanbul, die sich dafür einsetzen, dass Unternehmen nachhaltiger in der Geschäftswelt agieren. Als Beraterin großer Unternehmen merkte man Dilek die Leidenschaft und Power an, die man sicherlich braucht, um die Firmen zu einem Umdenken zu bringen. Dilek versicherte uns, dass ein Wandel stattfindet.

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Zum Abschluss der 4-tägigen Reise gab es in der Mövenpick Skylounge mit Blick über die Stadt ein gemeinsames Frühstück – natürlich mit Hummus (yeah!). Zu Gast war der türkische Künstler Ismail Acar, der uns einen Einblick in die Kunstszene ermöglichte und uns mit mehreren Fragen zurückließ: Wie frei ist Kunst in Zeiten von Kapitalismus? Welche Mechanismen greifen, wenn eine Stadt, wie Istanbul, eine ART Week ins Leben ruft? Welche Rolle spielt die türkische Kultur in der Kunst von türkischen Künstler*innen?

Fragen, mit denen ich auch euch jetzt zurücklasse. Es war mir ein Fest! Ich komme bestimmt wieder.

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Eva kam durch Vrenis legendären Flohmarkt zu neverever.me - nach einem Praktikum war klar, hier möchte sie bleiben. Jetzt ist Eva heißgeliebter Bestandteil des Teams. Nachhaltigkeit und Veganismus sind ihre Herzensthemen. Wenn sie nicht bloggt, dann findet ihr sie in der Uni-Bibliothek, wo sie (mal mehr mal weniger fleißig) für ihre Bachelorarbeit recherchiert.