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Teneriffa – Die Vulkaninsel auf unserem Reise-Radar!

[Pressereise]

Gemeinsam mit Airbnb ging es für vier Tage nach Teneriffa. Dabei übernachteten wir nicht nur bei einem wunderbaren Gastgeber, sondern entdeckten die vielen tollen Angebote der Vulkaninsel gemeinsam mit Einheimischen. Falls ihr also noch ein Reiseziel für den Sommer sucht, dann sollte diese kanarische Insel defintiv auf eurer Liste stehen.

Teneriffa – die Vulkaninsel

Teneriffa ist die größte kanarische Insel und liegt etwa 288 Kilometer vor der Küste Marokkos und der Westsahara. Damit gehört die Insel (wie alle kanarischen Inseln) zum afrikanischen Kontinent. Bekannt ist die Vulkaninsel für seine schwarzen Sandstrände und dem im Winter schneebedeckten Vulkan Pico del Teide. Der Teide ragt unglaubliche 7.500 Meter über den Meeresboden auf und ist damit der dritthöchste Inselvulkan der Erde. Ein gigantischer Berg, der sich in der Mitte der Insel erhebt. Ihr könnt bei 25 Grad Celsius im Bikini am Strand schwitzen und gleichzeitig den mit Schnee behagenden Vulkan sehen. Das ist wirklich einmalig!

Teide

Aber nicht nur aus der Ferne ist der Teide sehenswert, sondern auch die gesamte Bergregion lädt zum Wandern und Entdecken ein. Die als Nationalpark ausgewiesen Region gehört seit 2007 zum UNESCO Weltnaturerbe. Durch die unterschiedlichen Höhenlagen verändert sich die Vegetation in nur wenigen 100 Metern komplett. In Küstennähe findet ihr Landschaften, die an exotische Trockengebiete erinnern, die Straßen sind gesäumt von Palmen und Drachenbäumen. Auf mittlerer Höhe, zwischen 1.000 und 1.500 Metern über dem Meeresspiegel, erstreckt sich ein riesiges Waldgebiet. Eine sattgrüne Landschaft, die ich so gar nicht erwartet hatte.

Teneriffa

Fotoquelle: Yuriy Ogarkov via Airbnb.

Das Klima – Zwischen Sonnenbrand und Schneespaziergang

Die Vegetation verändert sich schnell, weil es unterschiedliche Klimabedingungen auf der Insel gibt. Auf dem Teide herrschen kühle Temperaturen von 0 Grad Celsius, während es in Küstennähe, vor allem im Süden, bis zu 30 Grad warm werden kann. Durch den Vulkan ist die Insel in zwei Wetterzonen unterteilt: die nordöstliche und die südwestliche Zone. Die Tourist*innen verbringen ihren Urlaub meistens im Süden der Insel. Dort scheint beständig die Sonne, hier reiht sich ein Ressorts an das nächste Luxushotel. Genau da liegt mein persönliches Problem. Wenn ich in den Urlaub fliege, dann möchte ich nicht in einem für Touris geschaffenen Erholungsort leben, sondern Land und Kultur kennenlernen. Zum Glück haben wir den Süden schnell hinter uns gelassen und mit Airbnb Experiences die schönsten Ecken Teneriffas erkundet.

Teneriffa

Im Süden wohnen kaum Einheimische. Vielmehr stehen Luxushotels und teure Wohnungen eng beieinander.

Mit Airbnb Land und Leute kennenlernen

Unser Gastgeber Kai hat mehrere Ferienwohnungen im idyllischen Ort Icod de los Vinos. Die Wohnungen sind mit Terrasse, teilweise mit Whirlpool und einer typischen kanarischen Einrichtung ausgestattet. Das Highlight ist definitiv der Rundumblick von der Terrasse auf den Teide und den atlantischen Ozean.

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Blick von der Terrasse des Apartments.

Im Haus gibt es sogar eine kleine Weinstube, in der ihr die lokal produzierten Weine verköstigen könnt. Kai und auch sein Vater, wissen beide einen guten Tropfen zu schätzen und probieren sich gerne mit euch durch die verschiedene Weine, die seit dem 16 Jahrhundert auf der Insel angebaut werden.

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Weinverköstigung mit den Gastgebern. Fotoquelle: Yuriy Ogarkov via Airbnb

Das ist das Tolle, wenn ihr über Airbnb bucht. Ihr könnt euch fernab des Massentourismus in einer Ferienwohnung zurückziehen und gleichzeitig mit euren Gastgebern lokales Essen und Getränke kennenlernen. Nicht nur kulinarisch dürft ihr euch verwöhnen lassen, sondern mit Airbnb Experiences auch weitere Unternehmungen mit Gastgebern erleben. So lernt man Land und Leute am besten kennen – mit Locals!

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So lässt es sich leben! Alle Ferienwohnungen haben einen eigenen Wohnzimmer- und Küchenbereich sowie eine eigene Terasse.

Airbnb Experiences

Whale Watching >>> Teneriffa ist bekannt für Walbeobachtungen. Mit einer kleinen Yacht fahrt ihr auf das offene Meer und seht Pilotwale, Pottwale, Riesenschildkröten und Delphine. Natürlich gibt es keine Garantie, dass ihr all diese Tiere auch zu Gesicht bekommt, aber wir waren nur zwei Stunden unterwegs und haben über 20 Wale gesehen. In einer kleinen Bucht könnt ihr picknicken und selbst ins Wasser springen. Der Gastgeber, euer Kapitän Carlos Javier, kennt die Insel wie kein Anderer. Daher löchert ihn mit all euren Fragen. Er freut sich!

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Fotoquelle: Yuriy Ogarkov via Airbnb

Finca Luz Serena >>> Ebenfalls unter den Airbnb Experiences gelistet, ist die Organic Farm von Pierre in Bajamar. Ziel der Farm ist es, ein brachliegendes Gelände wieder herzustellen und ein stabiles Ökosystem (Permakultur) aufzubauen. Mit Pierre machen wir eine Tour durch seinen Garten, lernen lokale Pflanzen kennen und essen anschließend gemeinsam zu Mittag. Auf dem Gelände arbeiten auch viele freiwillige Helfer*innen. Falls ihr selbst als Volunteer arbeiten möchtet, könnt ihr euch das Praktikum sogar für die Uni anrechnen lassen. Seine Freundin Yasmin bietet zudem eine Kunsttherapie an. Auch das ist über Airbnb Experiences buchbar.

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Reisegruppe Teneriffa hört Michael gespannt zu. Fotoquelle: Yuriy Ogarkov via Airbnb

Sternenhimmelwanderung Teide >>> Eine zweieinhalbstündige Wanderung hoch auf den Teide unter dem Sternenhimmel. Das Erlebnis bietet euch Gastgeber Adal. Leider ist diese Tour sehr stark abhängig vom Wetter. Wir mussten kurzfristig absagen, da der Teide aufgrund des hohen Schneeaufkommens gesperrt wurde. Macht nichts! Dann eben beim nächsten Mal…

Casa Riquelme >>> Dies ist kein direktes Erlebnis, das über Airbnb buchbar ist. Trotzdem möchte ich euch den Restaurant-Tipp nicht vorenthalten. Ganz versteckt liegt das kleine Steinhaus zwischen Serpentinen und Wäldern am Hange des Vulkans. Der Gastgeber versorgt euch mit Schnittchen und Eintopf – auch in veganer Variante. Dazu ein kühles Bier und eine grandiose Sicht ins Tal. Was gibt es besseres? Reserviert euren Tisch mindestens einen Tag vorher.

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Was für eine Aussicht! Noch eine Stunde zuvor schwammen wir im Ozean und beobachteten Wale. Teneriffa hat so viel zu bieten.

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Ganz verwunschen sieht es im Casa Riquelme aus. 

Weinverköstigung >>> Ein weiterer Tipp ist die Wein Bar Guachinche Bodega Zenón in El Sauzal, Santa Cruz. Hier gibt es vier Monate im Jahr die hauseigenen Weine zum Probieren. Das kleine familiengeführte Unternehmen ist in einem scheunenartigen Haus ansässig, in dem abends Livemusik gespielt wird und wo die ganze Familie für die Gäste ein ausgiebiges Essen kocht. Zu trinken gibt es nur Wein und Wasser.

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Eine tolle Weinverköstigung könnt ihr in der Bodega machen.

Einreisebedingungen

Teneriffa gehört zu Spanien und ist somit Teil der Europäischen Union. Ihr braucht also lediglich euren gültigen Personalausweis um einzureisen. Auch müsst ihr vorab kein Geld in eine andere Währung wechseln, da auf der Insel ebenfalls der Euro gilt. Eine Auslandskrankenversicherung macht Sinn. Einfach für den Fall der Fälle, dass doch mal etwas passiert.

Flugkosten & Autovermietung

Die Flugzeit von Berlin zum südlichen Flughafen in Teneriffa (Aeropuerto de Tenerife Sur Reina Sofia) beträgt circa 5,5 Stunden. Es gibt noch einen weiteren Flughafen im Norden Teneriffas. Achtet bei der Buchung (besonders beim Rückflug) darauf, von welchen Flughafen ihr startet. Ich stand dummerweise am falschen Airport und habe abgehetzt gerade noch so meine Maschine bekommen. Sonst hätte ich das Wochenende noch bleiben müssen – was eigentlich auch ganz nett gewesen wäre. Die Flüge kosten je nach Fluggesellschaft zwischen 170€ und 270€ für den Hin- und Rückflug. Vor Ort mietet ihr euch am besten ein Auto. Es fahren zwar auch Busse, aber nicht allzu oft und nicht in alle Ecken der Insel. Kostenpunkt: circa 9€ pro Tag.

Mein persönliches Fazit

Ich hatte Teneriffa überhaupt nicht auf meinem Reise-Radar. So wie der Süden mit Hotels überwuchert ist, hatte ich mir die ganze Insel vorgestellt. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es gibt wunderbare Ortschaften, eine einzigartige Flora und Fauna und einiges an lokalen Attraktionen zu entdecken. Viele der Einheimischen vermieten Ferienwohnungen über Airbnb. Dadurch haben sie die Möglichkeit, am Tourismus mitzuverdienen. Hoffen wir, dass die vielen Ressorts und Luxushotels den Norden verschonen und wir dort noch viele Jahre in charmanten Gästehäusern nächtigen können.

Teneriffa

La Laguna liegt im Norden Teneriffas. Ein verschlafenes Städtchen mit viel Charme.

Eva kam durch Vrenis legendären Flohmarkt zu neverever.me - nach einem Praktikum war klar, hier möchte sie bleiben. Jetzt ist Eva heißgeliebter Bestandteil des Teams. Nachhaltigkeit und Veganismus sind ihre Herzensthemen. Wenn sie nicht bloggt, dann findet ihr sie in der Uni-Bibliothek, wo sie (mal mehr mal weniger fleißig) für ihre Bachelorarbeit recherchiert.