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Vrenitours – Terenten

ab nach südtirol! eine woche lang wanderte ich durch die unglaublich schöne gegend und ließ seele und beine baumeln.

„du gehst wandern?!“ war die oft gehörte reaktion von freunden und bekannten, als ich meinen plan verkündete. als modemädchen wird man ja gerne fix in eine schublade geschoben, in der es nichts anderes als taschen, smalltalk und lippenstifte gibt. dass modemädchen aber auch ganze kommoden voll von literatur, musik, malutensilien, ideenbüchern und und und haben können, wird dabei geflissentlich übersehen. deshalb jetzt genug mit dem schubladendenken und zurück auf den berg. schon als kleines kind bin ich mit meiner familie über stock und stein in den bayerischen alpen gehüpft. wer bisher nur im winter zum skifahren die berge genossen hat, sollte schnellstens umdenken und im sommer den gipfel erklimmen. es gibt nichts schöneres, als beim gipfelkreuz seine glutenfreie brotzeit und das fiji-wasser auszupacken (sorry, der musste sein).

als erstes führte mich mein weg nach terenten. das sonnendorf liegt in der ferienregion kronplatz und ist das örtchen mit der längsten sonneneinstrahlung südtirols. hier steppt nicht nur der bär (not), sondern plattelt auch der schuh (hot!). tradition wird in terenten groß geschrieben. ob albabtrieb, prozession oder musikfest, der südtiroler kommt gern zusammen. terenten hat 1.700 einwohner, ganze 120 familien betreiben hier landwirtschaft. auch bei uns im hotel waldrast gab es jeden abend frisches gemüse aus dem hotelgarten und fleisch aus der region. das vermisse ich in der großstadt! ich stehe total auf regionale betriebe und den stellenwert, den essen in ländlichen regionen genießt. daher war es für mich auch eine kulinarische reise. wer viel wandert, darf auch genüsslich schlemmen! da wären wir auch schon beim thema: wandern! von terenten aus gehen zahlreiche touren in allen schwierigkeitsgraden durchs gebirge.

und weil ich mich bereits bei der ersten wanderung verlaufen habe, zu wenig wasser dabei hatte und nichts zu essen (ich schlaumeier dachte, ich sei nur 1,5 stunden unterwegs…) gibt es für euch hier noch die wandertipps aus terenten (angereichert mit meinen mehr oder weniger sinnvollen anmerkungen…):

Planen Sie Ihre Wanderungen sorgfältig: Informationen zu Länge und Schwierigkeitsgrad sind unerlässlich für ein sicheres Bergerlebnis. Informieren Sie Ihre Angehörigen bzw. Ihren Gastgeber oder Hüttenwirt über Ihr Ziel. (hab ich nicht gemacht – macht aber durchaus sinn…)

Konsultieren Sie vor jeder Tour den aktuellen Wetterbericht und behalten Sie die Wetterentwicklung während der ganzen Tour im Auge. Die Hüttenwirte geben zusätzlich nützliche Infos über die lokale, kleinräumige Wettersituation. (sehr wichtig!! gerade in den bergen kommen gewitter schnell und überraschend)

Schätzen Sie ihre Kondition objektiv ein und wählen Sie eine entsprechende Tour aus. Starten Sie frühmorgens und planen Sie eine Reservezeit ein, um vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück zu sein.

Wählen Sie ein gemäßigtes und regelmäßiges Gehtempo. Legen Sie genügend Pausen ein, insbesondere wenn Sie mit Kindern wandern. (ha! den fehler machen die meisten. alle glauben, am anfang speedy gonzales sein zu müssen, um nach kurzer zeit festzustellen, dass das nicht funktioniert. mir haben meine eltern das zum glück früh beigebracht.)

Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr! Die am besten geeigneten Getränke sind Wasser, Tee oder Natursäfte. Als Proviant eignen sich nährstoffreiche Lebensmittel wie Vollkornbrot, Trockenfrüchte, Nüsse u. ä. (lalalalaaaaa, dazu sage ich jetzt nichts…)

Achten Sie auf die passende Ausrüstung, vor allem auf festes Schuhwerk: Richtige Wanderschuhe geben sicheren Halt und schonen die Gelenke.

Wählen Sie leichte und atmungsaktive Kleidung und entsprechende Reservewäsche. Vergessen Sie nie, Kälte- und Regenschutzkleidung in den Rucksack zu packen. Auch ein Erste-Hilfe-Set sollte nie fehlen. (unter erste hilfe zählen für mich auch blasenpflaster!!!)

Nehmen Sie stets Rücksicht auf Schwächere in Ihrer Gruppe. Weisen Sie andere Wanderer auf eventuelle Gefahren hin und leisten Sie im Notfall erste Hilfe.

Begegnen Sie der Natur mit Respekt: Vermeiden Sie Lärm, lassen Sie keine Abfälle liegen und schonen Sie die Vegetation. Beachten Sie unter Naturschutz stehende Pflanzen und Tiere.

Folgen Sie stets der Markierung und bleiben Sie auf den eingezeichneten Wegen und Steigen. Konsultieren Sie von Zeit zu Zeit Ihre Wanderkarte und kehren Sie im Zweifelsfall rechtzeitig um. (jaja, eine lektion fürs leben, die ich da gelernt habe… markierungen muss man eben auch richtig deuten können… kein weiterer kommentar.)

bald erfahrt ihr noch mehr zu meiner reise – also schnürt die stiefelchen und macht euch bereit!

da hatte ich noch gut lachen und wusste nicht, dass ich den holzweg eingeschlagen hatte…

die erdpyramiden könnt ihr nicht weit von terenten bestaunen – zahlreiche wanderungen führen an ihnen vorbei

gutes schuhwerk ist das a und o beim wandern. meine schnieken teile sind von salomon (ihr bekommt sie z.b. bei amazon.de)

wo ist walter… äh, vreni?!

der mühlenweg mit seinen jahrhunderte alten gebäuden ist wunderschön. bleibt nur die frage, warum das wasser am rad vorbei rinnt?!

beim wandern ist das ziel der weg. die natur und jeden einzelnen schritt genießen!

Vreni ist Maître d'Internet, Sinnfluencer und trägt ihr Herz auf der Zunge. Seit fast einem Jahrzehnt bloggt sie sich durchs WWW und widmet sich mit Herzblut auch kritischen Themen in ihrer Branche.