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vans x the beatles

VRENiSTYLE – YELLOW SUBMARiNE

meine neuen beatles vans will ich gar nicht mehr ausziehen. daher nehme ich euch heute mit auf einen streifzug durch london, aus sicht meiner schuhe. sie tragen mich und euch an meine liebsten orte in der englischen metropole.

los geht’s. es ist acht uhr, die sonne scheint. wer denkt, in london würde es ständig regnen, liegt falsch (das wetter wechselt nur sehr schnell…). schnell einen kaffee auf die hand und ab die post. jedes mal, wenn ich da bin, muss ich mich wieder an den linksverkehr gewöhnen. das ganz kürze ich ab, indem ich einfach fünfmal hin- und herschaue, was ziemlich bescheuert aussieht, den zweck des nicht-überfahren-werdens aber erfüllt.

ab in die tube. jubilee line richtung stanmore, ziel ist st. john’s wood. an der ampel biege ich über die finchley road in die grove end road. dieser folge ich bis zum ende und gehe nach rechts in die abbey road. wisst ihr, wo ich mich nun befinde? die auflösung findet ihr hier.

das soll aber nur das ratespiel für den anfang gewesen sein. weiter führt mich mein weg ins noble notting hill, wo die treppenaufgänge vor den häusern aus marmor sind. das beeindruckt mich jedoch nur für ein kurzes foto. mich zieht es auf den portobello road market, meinen liebsten flohmarkt der stadt. vom pelzmantel bis hin zum frisch gebackenen brot gibt es hier tausende von eindrücken aufzuschnappen und das ein oder andere schnäppchen zu schlagen.

nach dem flohmarktrummel brauche ich erst einmal ruhe. ein besuch der saatchi gallery ist bei jedem londonbesuch pflicht. ich liebe die auswahl der künstler, den mix aus skurrilem, verstörendem und noch nie gesehenen ideen, sowie das beeindruckende gebäude an der king’s road. momentan läuft die ausstellung british art today.

nach so viel kunst, kann nur noch mehr kunst folgen – in form von architektur. weiter geht es in die st. paul’s cathedral. neben den wundervollen barocken elementen gibt es hier eine ganz unglaubliche orgel mit 105 registern zu bestaunen – hier muss ich mal mit väterchen frost hinkommen, der alten orgelpfeife (sorry, papa, den konnte ich mir nicht verkneifen…). wie sich darauf wohl all you need is love anhört?

nach so viel kultur hab ich einfach nur hunger. auf geht’s in meine geliebte brick lane. neben unzähligen kleinen vintage shops gibt es hier den wohl weltbesten bagel: wir reden vom hot salt beef! ab durch die schmalen straßen, schnell noch die fashion street besuchen (die so gar nicht fashionable ist) und ein foto in einer typischen londoner telefonzelle geschossen (muss ja auch immer sein).

jetzt heißt es willkommen in meinem lieblings food place to be – der brick lane beigel bake. wenn ihr davor steht, sind zwei bäckereien nebeneinander. rechts (beigel bake) gibt’s die leckersten bagels und links den besten walnussbrownie zum nachtisch. das beste: 24 stunden geöffnet und selbst wenn die schlange bis nach draußen reicht, hat man nach fünf minuten sein essen. den hot salt beef verputze ich sofort (zu schnell, um ein foto zu machen), einen zweiten mit smoked salmon nehme ich mit. mega yummieness!!

es beginnt zu regnen und ich bin mal wieder ohne schirm unterwegs. was ich dann mache? bus fahren! schnell die schmale treppe nach oben geklettert und dann lauern, bis die plätze ganz vorne frei werden. stöpsel ins ohr und ab ins tagträumerland.

london, es ist mir wie immer eine freude! i will always love you (gut, das lied war nu nicht von den beatles…)!

Vreni ist Maître d'Internet, Sinnfluencer und trägt ihr Herz auf der Zunge. Seit fast einem Jahrzehnt bloggt sie sich durchs WWW und widmet sich mit Herzblut auch kritischen Themen in ihrer Branche.