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Mahlzeit nach VIVAMAYR

VIVAMAYR – Noch auf Diät oder „mayrst“ du schon?

[Pressereise]

Voller Frustration auf der ständigen Suche nach einer weiteren (erfolglosen) Diät? Nach Low-Carb und High-Fat dieses Mal vielleicht zucker- statt glutenfrei? Hört auf mit Diäten und fangt an zu „mayrn“. neverever.me war für euch im Gespräch mit Dr. med. Maximilan Schubert von Vivamayr Altaussee.

Altaussee

Altaussee

„Der ganzheitliche Sinn liegt mir mehr als das Individualisierte“

Viele kennen die Situation: Ständiges testen neuester Diät-Trends, die frustriert beendet werden. Auf der Suche nach einer vermeintlichen Lösung, vergisst jedoch fast jeder, dass es um viel mehr geht, als Gewicht zu verlieren. Es geht um den Ort, in dem wir leben – den Körper, den wir haben. Wenn wir auf diesen nicht aufpassen, haben wir irgendwann die Rechnung dafür zu tragen. Zeit für Veränderung also? Wie Wohnungen muss also auch unser Körper ab und an „saniert“ werden. Zu dieser Überlegung kam auch der Gastroenterologe F.X. Mayr (1875–1965) und entwickelte die Mayr-Kur. In den Kurhäusern kann heute jeder Gast sein, der seinem Körper  – und auch seinem Geist – etwas Gutes tun will.

Im Kurhaus Vivamayr Altaussee ist Dr. med. Maximilan Schubert ist sogenannter „Mayrarzt“ und zwar aus Überzeugung und mit größter Leidenschaft. Doch wie kam er zur Medizin des österreichischen Kurarztes Franz Xaver Mayr?  Zwei Berührungspunkte haben ihn zu ihr geführt: Als er ein Kind war, habe seine Mutter unter starken Migräneanfällen gelitten. Sie machte drei Jahre in Folge die Mayr-Kur, mit Erfolg. Die Migräne hatte sich reduziert, so dass ihre Anfälle nicht mehr wöchentlich, sondern höchstens alle halbe Jahre auftraten. Er selbst sei durch seinen Umzug in die steiermärkische Kurstadt Bad Aussee zur Mayr-Medizin gekommen. Als Mitarbeiter des Kurhauses habe man ihm eine Ausbildung zum Mayrarzt angeboten. Seit diesem Moment sei er begeisterter Mayrarzt – und das seit nun schon 5 Jahren.

Dr. Schubert

Dr. Schubert

Natürlich kam er nicht ohne medizinischen Background zu Mayr. Der studierte Mediziner machte sowohl eine Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin, als auch eine Facharztausbildung für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Bereits während seines Studiums an der Medizinischen Universität Wien, die er 2004 mit dem Doktorgrad der gesamten Heilkunde abschloss, lernte er neben der manuellen Medizin, die Behandlungsmethode der Akupunktur nach traditioneller chinesischer Medizin (TCM). Kein Wunder scheint es da zu sein, dass er sich auch der chinesischen Kräutermedizin widmete. Der ganzheitliche Sinn liege ihm mehr als der einzelne Fall. Mikronährstoffmedizin, Mayrmedizin, Kurmedizin kamen hinzu und ließen ihn mit Herzblut in seinen heutigen Schwerpunkt die Komplementärmedizin gehen.

„Im Großen und Ganzen geht es bei VIVAMAYR um eine Lifestyle-Veränderung“

Wie viele andere fragt auch neverever.me wie man Schulmedizinern die Mayr Medizin erklärt? Das Gefährliche sei hierbei die Ignoranz beider. „Ein Schulmediziner, der die Komplementärmedizin verurteilt, macht denselben Fehler, wie ein Komplementärmediziner, der die Schulmedizin verurteilt“. Neuntdeckungen würden oft in ihren Anfängen abgelehnt. Schulmedizin könne Ergebnisse, die andere Medizinformen erreichen, nicht messen. Dies heißt laut Dr. med. Schubert jedoch nicht, dass andere Formen nicht funktionieren. Es habe Jahrzehnte gedauert, um Akupunkturpunkte messen zu können, doch trotzdem sei die Schulmedizin immer noch nicht von der Wirksamkeit überzeugt. „Es läuft langsam an. Die Summe aus beiden funktioniert. Das Beste aus beiden Seiten macht gute Medizin aus“.

Waldspaziergang - Bewegung zur Unterstützung des Kurerfolges

Waldspaziergang – Bewegung zur Unterstützung des Kurerfolges

Die Mayrmedizin habe zum einen die Aufgabe sogenannte Zivilisationskrankheiten vorzubeugen, zum anderen sie zu verbessern und je nach Art der Krankheit auch ihre Heilung anzubieten. So gehe es im Großen und Ganzen um eine Lifestyle-Veränderung. Das wichtigste Tool für einen langfristigen Erfolg der Mayrmedizin sei es, den Patienten beizubringen, dass sie die Alleinverantwortung für ihre Körper tragen. Die Kur sei eine Therapie. „Eine gute Therapie hat einen Anfang und soll ein Ende haben, welches viele Therapien leider nicht haben“. Dem Kurarzt zufolge bekämpfen diese lediglich Symptome, was auch er für notwendig halte, aber keine erfolgreiche Therapie darstelle. „Erfolgreich wird sie dann, wenn dem Körper etwas zur Therapie, zur Heilung herbeigeführt wird. Da der Körper zur Heilung findet, kann die Therapie enden“.

„Was Jahre besteht, braucht Monate um gelöst zu werden“

Da die VIVAMAYR-Kur etwas Individuelles ist, ist auch die Dauer der Therapie individuell. Wie lang braucht es, um wieder „ins Reine“ zu kommen? Heute wird eine Kur von mindestens drei Wochen empfohlen. Innerhalb von 6-7 Tagen kann die Magenschleimhaut erneuert werden, aber das Gewebe darunter braucht – genauer gesagt fast alles am und im menschlichen Körper, wie Haut und Knochen – mindestens drei Monate um zu heilen. „Was Jahre besteht, braucht Monate um gelöst zu werden. Was Monate besteht, braucht Wochen um gelöst zu werden“. So streckt sich eine Kur bis zu einem 6-monatigen Aufenthalt, um gewisse Dinge ganz zu lösen. Als Vorbeugung mit optimalen Kurerfolg spricht Dr. Schubert von einem Aufenthalt zwischen 2 und 3 Wochen. Oder 10-14 Tage vor Ort, 10-14 Tage Daheim. Da stellt sich natürlich die Frage: Wenn diese Zeit vorbei ist, ich wieder zuhause bin, mache ich dann alles wie vorher?

Eine Mahlzeit nach VIVAMAYR

Eine Mahlzeit nach VIVAMAYR

Es geht nicht darum eine Diät zu machen, wie wir sie heute verstehen. Gesunde Ernährung ist wichtig, doch langfristig sollte die Esskultur in den Alltag übernommen werden. Das heißt: Kauen, aufhören zu essen, wenn wir satt sind, keine Rohkost nach 16 Uhr, nicht trinken während des Essens sowie vier bis fünf Stunden Zeit zwischen den Mahlzeiten. Mit diesem 1×1 soll zu sich genommen werden, was „Mutter Natur uns zur Verfügung gestellt hat“. 2 Tage vegan, 2 Tage vegetarisch, 2 Tage mix und einen Tag was man möchte, bekommen wir als gute Regel mit auf den Weg. Das Ziel, dies zu 80% umzusetzen, sei machbar.

Sein persönliches basisches Lieblingsessen sei die Süßkartoffel aus dem Ofen, aufgeschnitten mit Avocado, Öl und Pesto. Dazu Räucherlachs. Geht schnell, ist einfach. Und was wenn es einmal süß sein darf? Ganz klar, der Palatschinken. Jedoch aus Ei, Kokosmilch und Maronenmehl. Mit Kokosraspeln, Beeren und Mandelmus als Topping, ein stärkendes Frühstück, das nicht lang dauert und hochbasisch ist. „Junkfood“ isst er fast nicht mehr. Pizza nur noch 2 bis 3 Mal im Jahr. „Gemayrt“ hat er selbst schon neun Mal. 4 Wochen in der typischen Fastenzeit. Ab Aschermittwoch, macht er vier Wochen Kur – nicht aus religiöser Überzeugung. Das erstaunlichste: War er früher ein riesen Fan, mag er seit der ersten Kur keine Milchschokolade mehr.

Entspannung finden in der Natur

Entspannung finden in der Natur

Wer nun Lust auf eine VIVAMAYR Kur verspürt, kann diese neben den bisherigen Kliniken in Wien, Altausee und Maria Wörth – seit kurzem auch in der britischen Hauptstadt London machen – der ersten Klinik außerhalb Österreichs.  Ein Einzelzimmer in Altaussee bekommt ihr ab 240€ die Nacht, ärztliche Behandlungen, medizinische Therapie oder Massagen sind nicht im Preis inbegriffen und müssen separat gebucht werden.

Kurklinik VIVAMAYR Altaussee

Kurklinik VIVAMAYR Altaussee

Eine günstige Möglichkeit von Berlin nach Altaussee zu reisen, ist die Verbindung von easyJet zwischen den Flughäfen Berlin-Schönefeld und Salzburg. easyJet fliegt diese Strecke viermal die Woche (Mo, Do, Fr, So) und die Flüge sind ab 36,99€* buchbar.

*Preise pro Person inkl. Steuern sowie Verwaltungs- und Kreditkartengebühren. One-Way basierend auf zwei Passagieren, die mit der gleichen Buchung reisen. Reisezeitraum: 05.09.18-24.03.19.

Stefan ist tapferes Schreiberlein, Stylist und Schöngeist. Seine Vorliebe für die Farbe Schwarz reicht von seinem Kater Jasper über Mode bis hin zum Schwerpunkt seines Kunstgeschichtsstudiums. Er sammelt Docs, hat ein Faible für Bundfaltenhosen, trägt jedoch trotz seines Nachnamens nie eine Uhr.