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Umoja – African Design im aptm Berlin

Lust auf neues Interiordesign? Wir hätten da eine Idee: Wie wäre es mit Afrika? Im aptm Berlin – dem shopable Apartment – könnt ihr ab sofort unterschiedliches Design, Handwerk und Kunst aus Afrika bestaunen und auch erwerben. neverever.me hat für euch einen ersten Einblick. 

Wenn wir über Design sprechen, sowohl bei Möbeln als auch bei Kleidung, dann befinden wir uns auf unserer Weltkarte oftmals in nördlichen Ländern. Skandinavisches Design steht für den Zeitgeist. Doch was ist, wenn wir uns auf dem Globus von Europa nach Afrika bewegen? Wie sieht aktuelles afrikanisches Design aus?

Come together – Ein Kontinent durch Design vereint

Mit der Neugestaltung des aptm unter dem Motto „Come together“, kommt es zu einer Annäherung an das Thema „Afrika“ und somit auch an African-Design. Aufenthalte des aptm Gründers und Kurators Chris Glass unter anderem in Marrakesch und Kapstadt haben ihm die Unterschiede und Gemeinsamkeiten innerhalb des afrikanischen Kontinents verdeutlicht. Diesen vielseitigen afrikanischen Spirit wollte er nach Europa bringen. Wir durften uns das Ergebnis in Berlin anschauen.

Nichts für Riesen - Das

Nichts für Riesen – Das „Schlafzimmer“ des Apartments. Das schöne Bett ist etwas kürzer als gewöhnlich, überzeugt uns aber trotzdem. Müde?

Rote Lippen soll man küssen, nicht wahr? Design- und Kunstobjekte aus Afrika.

Rote Lippen soll man küssen, nicht wahr? Das Schlafzimmer im Detail mit Design- und Kunstobjekten aus Afrika.

Die Installation „Umoja“

Die Größe und Vielfalt des afrikanischen Kontinents – seine Menschen, Kulturen, Sprachen, Landschaften – sind überwältigend“.  Chris Glass, der selbst afrikanische Wurzeln hat, versucht mit der Installation Umoja einen von geografischen Grenzen unabhängigen, gemeinsamen Nenner zu finden. „Umoja steht für gemeinsame Werte, für Einheit, die durch Vielfalt entstehen kann, und ist eine Einladung, zusammenzukommen“. Was bedeutet eigentlich Umoja? Übersetzen wir das suahelische Wort, bedeutet es so viel wie „Einheit“. In der gesamtem Einrichtung des Apartments (als Installation betrachtet) spiegeln sich sowohl Afrikas Natur als auch Kultur länderübergreifend wider. So unterschiedlich die zusammentreffenden Objekte aus Design, Handwerk und Kunst sind, bilden sie trotzdem eine einheitliche Linie: die Vielfältigkeit. Modernes und Traditionelles, aber auch Unerwartetes und Erwartetes, trifft in der Gestaltung aufeinander und versucht, unsere gewohnten Vorstellungen von afrikanischem Design aufzubrechen. Wir sehen Formen, Farben und Materialien, die sowohl afrikanische als auch europäische Designer inspirierten.

Europäisch? Ganz genau, denn es geht darum, die Brücke zu bilden. Neben Designer*innen und Künstler*innen aus Afrika, lassen sich auch europäische Firmen finden, die ihre Inspiration in der Vielfältigkeit Arifkas fanden. So auch die Porzellanmanufaktur Meissen oder Schweizer Designklassiker von Vitra.

Ein Käffchen für Stefan. Europäisches Porzellan aus Meissen trifft auf äthiopischen Kaffee von Nurucoffee. Vreni genießt derweil des Ausblick aus dem alten Fabrikgebäude und träumt vom nächsten Afrika-Urlaub.

Ein Käffchen für Stefan. Europäisches Porzellan aus Meissen trifft auf äthiopischen Kaffee von Nurucoffee. Vreni genießt den Ausblick aus dem alten Fabrikgebäude und träumt von der Afrika-Reise. Gemütlich sitzend in einem Sessel von Freistil Rolf Benz und umgeben von Norr11 Stühlen. Unser neuer Freund: Die Giraffe. Eine Drahtskulptur der Künstlerin Elena Fregni.

Spieglein, Spieglein.... aber Moment, das sind doch Masken? Glas- und Spiegelobjekte im aptm Berlin.

Spieglein, Spieglein…. aber Moment, das sind doch Masken? Glas- und Spiegelobjekte im aptm. Die mobile Bar oder aber auch: der gute alte Servierwagen ist von Dark Horse aus Kapstadt.

Aus der Natur in die Wohnung. Kunstobjekte aus dem aptm Berlin.

Aus der Natur inspiriert in die Wohnung. Kunstobjekte aus dem aptm Berlin.

a place to be – das aptm Berlin

Nicht nur mit einem Auge für Details sondern sehr viel Liebe, schuf Chris Glass eine wirklich außergewöhnliche Location, die bereits im September 2017 eröffnete – auch neverever.me war bereits schon früher dort, damals ging es um typisch deutsches Design. Erinnert ihr euch? Die 230 Quadratmeter große ehemalige Fabriketage im Berliner Stadtteil Wedding ist mit fließenden Übergängen zwischen Küche, Bad, Wohn- und Schlafbereich wie ein Apartment eingerichtet. aptm Berlin zeigt vom 10. September bis 31. Dezember 2018 die neue Installation „Umoja – Come Together“. Wer nun Lust hat, kann die Ausstellung nach einer individuellen Terminvereinbarung besuchen. Übrigens: Neben der Möglichkeit jeden Gegenstand des aptm zu kaufen, kann das Loft für besondere Veranstaltungen und private Übernachtungen gemietet werden.

Galerie oder Apartment? Hier trifft alles zusammen. Fotografien im großräumigen Loft.

Galerie oder Apartment? Hier trifft alles zusammen. Fotografien im großräumigen Loft.

Stefan ist tapferes Schreiberlein, Stylist und Schöngeist. Seine Vorliebe für die Farbe Schwarz reicht von seinem Kater Jasper über Mode bis hin zum Schwerpunkt seines Kunstgeschichtsstudiums. Er sammelt Docs, hat ein Faible für Bundfaltenhosen, trägt jedoch trotz seines Nachnamens nie eine Uhr.