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STREETSTYLE: VRENI FOR MAROKKO!

am fuße des atlas in marokko lebt ein volk, das schon seit jahrhunderten eine tradition pflegt, die hierzulande nahezu ausgestorben ist: das nähen von ledertaschen. mein modell duftet noch nach pfeifentabak und derbem leder, die henkel sind rauh und schon leicht abgewetzt – dieses teil erzählt eine geschichte.

abury heißt die marke: berbertaschen mit kunstvollen stickereien und aus robustem leder bringen uns die authentizität des anfassbaren. jedes der detailreichen originale hat den charakter von feinheit, purer gestaltungslust und der faszination des unbekannten. es gibt insgesamt noch vier (!) näherinnen, die ihren ganz eigen stil auf die tasche bringen. fairy bag nennt sich die kollektion, die abury zusammengestellt hat.

jede tasche bringt uns die werte und erfahrungen der menschen, die sie geschaffen haben. abury sichert durch direkten Einkauf jenseits der großserienproduktion die existenzielle grundlage für die handwerkerfamilien vor ort, alle gewinne kommen sozialen projekten in den herstellerregionen zu.

paradox, dass so etwas dann im cabinet 206 landet. der preis für eine solche tasche hat es in sich: zwischen 350.- und 800.- euro muss man investieren. dennoch ist das luxus, der guttut – und zur abwechslung mal nicht nur sich selbst, sondern auch anderen.

tasche: abury, hund: nicht meiner

Vreni ist Maître d'Internet, Sinnfluencer und trägt ihr Herz auf der Zunge. Seit fast einem Jahrzehnt bloggt sie sich durchs WWW und widmet sich mit Herzblut auch kritischen Themen in ihrer Branche.