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Gesellschaftsspiele

Spiele, Spaß und Rotwein – ein Abend mit Freunden

Was gibt es schöneres als einen Abend mit Freunden und einem guten Glas Rotwein? Na klar, ein Abend mit Freunden, Rotwein und jede Menge Gesellschaftsspiele! Passend zur kommenden Jahreszeit 

Gesellschaftsspiele

Spiele oder Spielabende hatten in meiner Familie nie Tradition. Das höchste aller Gefühle war mal eine Runde Monopoly, in der ich grundsätzlich verloren habe. So richtige Spielfreude kam bei mir damals nicht hoch, umso mehr wunderte es mich, als ich in Berlin immer mehr Menschen kennenlernte, die furchtbar gerne ihre Abende mit Gesellschaftsspielen verbringen. Kniffel, Monopoly, der Klassiker Scharade, Schach oder doch Schiffe versenken? Möglichkeiten gibt es viele und ich muss sagen, ich hätte nie gedacht, dass ich solch eine Freude daran habe!

Spiele-Klassiker: Schach

Spiele-Klassiker: Schach

Meine (aktuellen) Top drei Gesellschaftsspiele
Scharade

Ihr kennt sicherlich Scharade und habt es schon oft gespielt. Das Pantomimespiel ist schnell erklärt: Es gibt zwei Gruppen, jede Gruppe denkt sich so viele zusammengesetzte Substantive aus (Krawattennadel, Telefonhörer, usw.), wie die gegnerische Gruppe Spieler*innen hat. Dann zieht jeweils ein Teammitglied aus dem Topf der anderen Gruppe einen Zettel und versucht diesen pantomimisch darzustellen. Gewonnen hat, welche Gruppe zu erst alles errät. 

Wir haben Scharade in unserem Freundeskreis etwas abgeändert. Jeder schreibt 5 Begriffe auf, es können Prominente, Essen, Filmtitel sein, ganz egal. Alle Begriffe kommen in einen Topf und es werden drei Runden gespielt. In zwei Teams wird abwechselnd ein Zettel gezogen. In der ersten Runde muss der Begriff umschrieben werden (nach jeder Runde kommen alle Zettel wieder in den Topf), in der zweiten Runde pantomimisch dargestellt werden und in der dritten Runde darf nur ein Wort genannt werden (natürlich nicht der Begriff), um diesen zu erklären. Ich sag euch, ein riesiger Spaß, der auch mal ein paar Stunden dauern kann, je nachdem wie viele Begriffe ihr verwendet.

Gesellschaftsspiele

Cards Against Humanity 

Der Slogan dieses grandiosen Kartenspiels – A Party game for horrible people – und das trifft es auch ganz gut ;). Ziel des Spiels ist es möglichst witzige Antworten auf Fragen zu geben. Auf den schwarzen Karten sind die Fragen vorgegeben, auf den weißen die Antworten. Gewonnen hat die lustigste Kombination. Klingt erst mal nicht besonders aufregend, aber lasst euch nicht täuschen. Ich habe Tränen geheult vor Lachen. Am besten benutzt ihr das englische Kartendeck, da die Formulierungen im Englischen wesentlich lustiger sind. Dazu noch einen leckeren Rotwein (mein aktueller Favorit) und ihr werdet mit euren Freunden einen spaßigen Abend haben.

Spiele für Glückspilze? Kniffel

Da hier vor allem Glück und nicht Können zählt, ist das Würfelspiel für viele nicht so spannend. Diejenigen haben aber noch nicht mit mir gespielt, ha! Die Macht ist stark in mir und mindestens ein Kniffel pro Spielrunde Standard. Vielleicht mag ich deshalb Kniffel so gerne, weil ich gewinne…

Gesellschaftsspiele

Tolle Gesellschaftsspiele gibt es wirklich einige, wir spielen regelmäßig Durak, Skat, Scotland Yard, Risiko, Scrabble, Tabu oder das Quizspiel Nobody is Perfect. Es ist auch immer wieder witzig neue Gesellschaftsspiele zu entdecken. In Berlin, aber auch in anderen Städten, gibt es Ludotheken, wo ihr Spiele gegen eine kleine Gebühr ausleihen oder vor Ort spielen könnt. Bei mir im Kiez gibt es die Spielwiese, ein Café, das über 1800 Gesellschaftsspiele (Strategie-, Karten-, Würfel-, Denk-, Quiz-, Rate-, Party-, Familien- und Kinderspiele) im Sortiment hat. Für 3 € pro Tag könnt ihr euch ein Spiel ausleihen. 

Anstatt am Freitag im Club Tanzen zu gehen, wie wäre es mit einem geselligen Spieleabend? Oder ihr verbindet beides: erst spielen, dann tanzen.

Eva kam durch Vrenis legendären Flohmarkt zu neverever.me - nach einem Praktikum war klar, hier möchte sie bleiben. Jetzt ist Eva heißgeliebter Bestandteil des Teams. Nachhaltigkeit und Veganismus sind ihre Herzensthemen. Wenn sie nicht bloggt, dann findet ihr sie in der Uni-Bibliothek, wo sie (mal mehr mal weniger fleißig) für ihre Bachelorarbeit recherchiert.