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Datenschutz im Internet – 10 Tipps zum sicheren Surfen

[Anzeige] Wir surfen zuhause am Computer, mit dem Laptop im Wi-Fi unseres Lieblings-Cafés und unterwegs auf unserem Smartphone. Wie sicher sind dabei unsere Daten? Was geben wir Preis, wer kann welche Daten einsehen? Datenschutz im Internet: Wir geben euch Tipps zum sicheren Surfen – mit Unterstützung von AOK on!

Smart durchs Netz wollen wir alle surfen. Auf der AOK on Website sowie auf den Instagram– und Facebook-Accounts der Gesundheitskasse findet ihr regelmäßig spannende Themen. Ob Fitnesstrends, Ernährungsmythen, Gaming oder Zukunftsmusik –  AOK on beleuchtet Themen mit Zeitgeist. Wir liefern euch heute Wissenswertes zum Datenschutz im Internet.

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Wie war doch gleich mein Passwort?

Ein Klassiker in Sachen Datenschutz: „Das von ihnen eingegebene Passwort ist falsch.“ Diesen Satz hat sicherlich schon jeder von euch das ein oder andere Mal lesen dürfen. Obwohl es nervig ist, ständig neue Passwörter zu benutzen, ist es essentiell wichtig, eure Passwörter regelmäßig zu ändern. Ganz wichtig dabei: wählt verschiedene und starke Passwörter für eure Accounts. Smarte Computerprogramme (z.B. KeePass oder 1password) schlagen euch sichere Passwörter (ein Mix aus Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen) vor und verwalten diese in einem geschützten Bereich. Mit einem Master-Passwort könnt ihr alles bei Bedarf abrufen So bleibt das nervige Erinnern an 1.000 verschiedene Codes aus.

Zweistufige-Authorisierung

Wem von euch wurde schon einmal der eigene Instagram-Account gehackt? Was im Online-Banking mit der Hilfe von Tan-Nummern gang und gäbe ist, findet ihr auch in den Einstellungen eurer Accounts bei vielen sozialen Medien. Bevor ihr euch auf einem neuen Gerät einloggt, bekommt ihr einen Zahlencode auf Smartphone geschickt. Erst bei erfolgreicher Eingabe erhaltet ihr Zugriff. Doppelt hält besser. Auch beim sicheren Surfen im Internet.

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Digitaler Fussabdruck

Wann habt ihr das letzte Mal euren Browser-Verlauf gelöscht? Bei mir ist das schon länger her. Oftmals löschen wir nicht, damit all die gepeicherten Login-Daten nicht verloren gehen. Ob soziale Medien, Email-Account, oder Online-Banking – alles geht schneller, wenn wir nicht immer wieder erneut unserer Benutzernamen und Passwörter eingeben müssen. Doch wenn es um sicheres Surfen geht, sollten wir nicht faul sein! Löscht regelmäßig euren Verlauf und loggt euch vor dem Schließen der Tabs in all euren Accounts aus. Auch auf eurem Smartphone. Für den perfekten Datenschutz im Internet schaltet zusätzlich eurer GPS aus. So kann niemand euren Fussabdrücken folgen!

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Datenfänger Suchmaschine

Wie oft habt ihr heute schon gegoogelt? Bei mir waren es so 18 Sucheingaben. Damit habe ich schon zahlreiche Daten preisgegeben. Ein Tipp: Nutzt alternative Suchmaschinen-Dienste, wenn es um den Datenschutz im Internet geht. Wie wäre es mit Ecosia. Sucht ihr ab sofort hier, tut ihr ganz nebenbei noch etwas Gutes. Denn mit jeder Suchanfrage von euch unterstützt die Firma die Anpflanzung von Bäumen.

Apps, die tracken

Mit Tracking meine ich keine neue Hobby-Spionage-App. Viele Apps auf deinem Smartphone besitzen eine Tracking-Funktion. Was das heißt? In einigen Fällen kann sogar das geliebte Bildbearbeitungsprogramm euren Standort tracken oder tatsächlich auch euer Adressbuch auslesen. Mit einigen Klicks könnt ihr diese Funktion ausstellen und eure Sicherheit im Internet erhöhen.

Soziale Medien

Wer kennt ihn nicht, den guten alten Spruch „weniger ist mehr“? Ja, oft haben wir ihn gehört und immer wieder hat er sich bewahrheitet. Wie auch in diesem Falle. Wir alle lieben die Sozialen Medien, können uns ein Leben ohne sie fast nicht vorstellen. Doch bevor ihr euren Feed mit Bildern oder Nachrichten füttert, fragt euch „Wer kann oder wer soll diese Beiträge sehen?“. Früher half Google bei der Personensuche, heute sind es Instagram und Facebook – genau das wissen auch eure potenziellen Arbeitgeber*innen. Tipp: Bearbeitet eure Privatsphäre-Einstellungen und teilt mit Bedacht! 

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Nein zum Facebook-Login

Immer häufiger wird dir die Möglichkeit angeboten, dich mit Hilfe deines Facebook-Accounts bei neuen Apps oder Online-Anbietern anzumelden. Meldet ihr euch über Facebook an, öffnet ihr dem Datensammler die Tür und lasst sie sperrangelweit geöffnet. Kontrolliert auch hier eure Facebook-Einstellungen und vermeidet diese Login-Variante.

Das (un)gesicherte Netzwerk

Um unser mobiles Datenvolumen zu schonen, loggen wir uns immer wieder gerne in das WLAN Netzwerk anderer Anbieter ein. Doch diese sind nicht immer sicher. Nutzt nur seriöse und mit Passwort geschützte Netzwerke sowie Wi-Fi-Spots. Danach heißt es: Daten löschen! In euren Browser-Einstellungen könnt ihr euren Verlauf und Cookies löschen.

Das Sicherheitsschloss

Viel zu selten fällt unser Blick auf die Adressleiste unseres Internet-Browsers. Achtet darauf, dass hier ein „https“ vor der URL steht und euch das Schlosssymbol angezeigt wird, wenn sensible Daten eingegeben werden. Nur dann werden eure Daten von der Website verschlüsselt und niemand kann beim Kauf der neuen Schuhe eure Kreditkartendaten abfangen.

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Cyber-Mobbing und Sexting

Sexting und Cyber-Mobbing? Themen, über die keiner gerne redet, umso wichtiger ist es, dass wir darüber sprechen. Cyber-Mobbing ist keine Seltenheit. Gerade in diesem Moment, während ihr diesen Artikel lest, passiert es. Es werden beleidigende Nachrichten verschickt oder böse Gerüchte verbreitet. Es besteht keine Hemmschwelle mehr, denn die nahm uns das Internet mit seiner Distanz zur realen Welt und der neu gewonnenen Anonymität. Sagt NEIN zu Cyber-Mobbing. Solltet ihr selbst bereits davon betroffen sein, traut euch und setzt euch zu wehr – Hilfe gibt es unter anderem hier. Zum Sexting habe ich eine klare Ansage: Verschickt keine Nacktfotos von euch. Was einmal im Netz ist, bleibt meist auch im Netz und kann Jahre später bitter bereut werden.

Der beste Datenschutz im Internet: Geht offline!

Wie viele Stunden warst du heute schon online? Nicht nur zum Datenschutz im Internet, auch zum Schutz für uns selbst ist es wichtig, dass wir uns immer wieder Internet-Auszeiten gönnen – das reale Leben ist doch immer noch das schönste, nicht wahr? Also: Internet aus!

 

Vreni ist Maître d'Internet, Sinnfluencer und trägt ihr Herz auf der Zunge. Seit fast einem Jahrzehnt bloggt sie sich durchs WWW und widmet sich mit Herzblut auch kritischen Themen in ihrer Branche.