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Selbstliebe – Nieder mit der inneren Kritikerin!

Selbstliebe, was bedeutet das eigentlich? Wie erreicht man diesen Status des Glückes? Von Selbstfürsorge und Achtsamkeit hin zu Akzeptanz und Wohlbefinden. 10 Tipps für mehr Selbstliebe.

1. Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun. Es ist absolut okay, sich Zeit für sich zu nehmen und Dinge zu tun, die einem ein gutes Gefühl geben. Sei es das lange ausgiebige Bad oder die Joggingrunde am Morgen. Ich habe mir beispielsweise diesen Sommer jeden Tag ein Eis gegönnt. Das war meine Fürsorge in Form einer veganen belgischen Schokoladen-Eiskugel.

2. Oft behandeln wir uns selbst total mies. Wir bezichtigen uns, dass der Bauch zu dick, die Oberschenkel zu wabbelig oder die Haut zu unrein ist. Aber würden wir jemals so etwas zu Freund*innen sagen? Mit uns selbst gehen wir am härtesten ins Gericht. Diese negativen Gedanken sind nicht zu unterschätzen. Denn sie führen zu Unwohlsein und Unzufriedenheit. Deshalb reflektiert, sobald ihr euch selbst runter macht und steuert dagegen. „Ich bin schön, so wie ich bin. Niemand ist so wie ich.“ Und überlegt, würdet ihr das auch zu jemand anderem sagen? 

3. Hört auf euren Körper und Geist. Wenn ihr erschöpft seid und Ruhe braucht, dann fordert es ein. Wir versuchen viel zu oft es allen recht zu machen und vergessen uns selbst über all dem. 

4. Mediale Schönheitsideale, egal ob Instagram, Filme oder Magazine, haben nichts mit der Realität zu tun. Wir alle wissen es und trotzdem fühlen wir uns durch die ständige Präsentation dieses einen super „perfekten“ Körpers unzureichend. Wie kann das sein? Mir hat es sehr geholfen allen Instagram-Accounts zu entfolgen, die mir dieses unschöne Gefühl gegeben haben. Und Magazine, die nur Mädchen im Alter von 17 Jahren mit Kleidergröße 34 featuren, kaufe ich schon lange nicht mehr.

5. Der Gedanke „Wenn ich abgenommen habe und endlich so aussehe wie ich es mir schon immer erträumt habe, dann bin ich glücklich“ ist eine Lüge. Wir belügen uns selbst und merken es noch nicht mal. Kein Gewicht der Welt macht glücklich. Es kommt nicht auf deine Körperform, auf deine Frisur oder Pobacken an, was zählt ist, was du aus deinem Leben machst. Welche Ziele hast du? Wie bringst du dich ein? Was ist dir wirklich wichtig?

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6. Was macht dich glücklich? Was macht dich unglücklich? Schreibe beides in Stichpunkten auf. Es hilft sich darüber bewusst zu werden. Natürlich gehören positive und negative Emotionen zum Leben, ohne wäre es ziemlich langweilig. Trotzdem ist es gut, sich den Dingen zuzuwenden, die einen mit Glück erfüllen.

7. Achte auf deinen Körper, denn du hast nur den einen. Zu viel Alkohol, Rauchen und keine Bewegung setzen dem Körper zu. Es ist bei weitem nicht wahr, dass dünne Menschen gesund und dicke Menschen ungesund sind. Du wirst schnell merken, wie viel Energie du plötzlich hast, wenn du auf deinen Körper achtest. Dein Wohlbefinden steigt automatisch.

8. Überlege dir ein oder zwei Mantras, die dich daran erinnern, was dir wichtig ist. Sätze oder Wörter, die dich beruhigen und negativen Gedanken keinen Raum lassen. So hast du auch in schwierigen Momenten einen Ruhepol, der dir hilft und positive Energien freilässt.

9. Jeder hat mal einen schlechten Tag, an dem man sich unwohl und nicht schön fühlt. Ich habe das oft während meiner Menstruation. Dann wachsen mir meistens mehrere dicke Pickel und die Welt geht gefühlt unter. Mach dir bewusst, dass das nur ein Tag ist (oder manchmal auch ein paar mehr). Das geht vorbei.

10. Sei nicht zu hart mit dir. Sich zu akzeptieren und selbst zu lieben ist ein Prozess. Beschäftige dich mit dem Thema Selbstliebe. Überlege, warum du so hart mit dir ins Gericht gehst. Ein Schönheitsideal, das schlicht nicht zu erreichen ist, um dann was? Was erhoffst du dir davon? Ist es wirklich das, worauf es ankommt?

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Titelbild: © Leighann Renee/unsplash.com

Eva kam durch Vrenis legendären Flohmarkt zu neverever.me - nach einem Praktikum war klar, hier möchte sie bleiben. Jetzt ist Eva heißgeliebter Bestandteil des Teams. Nachhaltigkeit und Veganismus sind ihre Herzensthemen. Wenn sie nicht bloggt, dann findet ihr sie in der Uni-Bibliothek, wo sie (mal mehr mal weniger fleißig) für ihre Bachelorarbeit recherchiert.