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Ist Ahorn das neue Botox?

Botox? Nein, danke – Straff dank Ahorn

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die straffste Haut im ganzen Land? Stellen wir diese Frage einigen amerikanischen Forscher*innen, so werden wir mit der Hilfe von Ahorn bald alle strahlend straff sein.

Tag ein, tag aus, immer wieder ein und die selbe Frage. Das Fazit: Müde! Augen müde, Wangen müde, Stirn müde, das ganze Gesicht einfach müde. Und damit weit entfernt von einem frischen Teint, geschweige denn, von faltenfreier Haut. Je älter wir werden, desto älter wird auch unser größtes Körperorgan. Die Haut verliert an Elastizität. Doch Wissenschaftler*innen der American Chemical Society gaben nun bekannt, dass Ahornblätter unser Wundermittel zur ewigen Jugend sein könnten. Was?

Ahorn – Faltenfrei ohne Injektion von Giftstoffen

Ahornblätter sollen unsere Haut straffen? Richtig gehört! Bisher war uns Ahorn nur in Form von Sirup oder durch unsere gemütlichen Herbstspaziergänge bekannt. Doch nun entpuppt sich der Baum als viel größeres Talent. Navindra Seeram, Forschungsleiter von der University of Rhode Island in Kingston, berichtet, dass Extrakte der Ahornblätter unsere Haut straffen könnten, vergleichbar mit der Wirkung einer Botox-Behandlung. Der Unterschied: Es wäre eine rein pflanzliche Behandlung, ohne die Injektion eines Giftstoffes in unsere Haut. Aber was genau steckt in den Blättern des Ahornbaumes, dass die menschliche Haut so verändert lässt?

Ist Ahorn das neue Botox?

Ist Ahorn das neue Botox?

Ahornblätter – Jahrhunderte alt bekannte Naturmedizin
Das Blatt des Rot-Ahorns (Achtung, der Name trügt, denn diese können nicht nur rot sondern auch grün sein) enthält Gerbstoffe aus der sogenannten Gruppe der Gallotannine. Diese Stoffe haben neben ihrer bereits bekannten entzündungshemmenden eine – bahnbrechende – Wirkung: sie können die Faltenbildung alternder Haut verringern – wohlmöglich sogar blockieren. Der Gerbstoff verhindert den Abbau des Proteins Elastin und könnte dadurch die Elastizität unseres Hautgewebes erhalten. Ein Rückgriff der Wissenschaftler*innen auf die vergessene Verwendung des Ahornblatt-Extraktes. Es handelt sich nämlich um einen genaueren Blick auf  Jahrhunderte altes Wissen aus der Naturmedizin. Denn bereits amerikanische Urvölker wussten von der Wirkung des Rot-Ahorns.
Damit wir alle wieder junge und frische Haut bekommen, können die gewonnenen Extrakte aus den zu Pulver verarbeiteten Blättern in Hautpflegeprodukte eingearbeitet werden. Bis die erste Ahorn Creme dieser Art auf dem Markt ist und wir uns damit fleißig eincremen, warten wir ab sofort ganz gespannt auf den Herbst und die herabfallenden Rot-Ahornblätter. Tipps für den perfekten Herbstspaziergang gibts dann demnächst hier auf neverever.me

Stefan ist tapferes Schreiberlein, Stylist und Schöngeist. Seine Vorliebe für die Farbe Schwarz reicht von seinem Kater Jasper über Mode bis hin zum Schwerpunkt seines Kunstgeschichtsstudiums. Er sammelt Docs, hat ein Faible für Bundfaltenhosen, trägt jedoch trotz seines Nachnamens nie eine Uhr.