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Innere Stärke – Schichtarbeit mit Vreni

[Werbung] Es gibt Menschen, die strahlen solch eine innere Ruhe aus und stecken voller Selbstbewusstsein. Sie überwinden jegliches Hindernis und gehen gestärkt aus Krisen hervor. Kapituliert wird nicht, sondern effektiv nach Lösungen gesucht. Das wollen wir auch!

Hier habe ich euch von meiner persönlichen Reise erzählt, was innere Stärke betrifft. Mittlerweile schaffe auch ich es sehr gut, mir immer zu sagen: Irgendwie wird es schon klappen. Gemeinsam mit Volvic arbeite ich mich Schicht für Schicht vor zur inneren Stärke. So wie das Mineralwasser von Volvic an der Quelle sechs Gesteinsschichten durchläuft, so habe auch ich für euch 6 Schichten, die euch zu mehr Stärke verhelfen. Seid bei der Arbeit an euch selbst nicht ungeduldig, unsere Schichtarbeit darf dauern. Schließlich sickert das Wasser von Volvic auch 5 Jahre lang – übertragen auf unser Leben ist das noch gar nichts. Innere Stärke üben wir ein Leben lang.

Mit Volvic gemeinsam habe ich bereits auf Island meinen inneren Vulkan gesucht, ich bin beim Tough Mudder 18 Kilometer durch den Matsch und über Hindernisse gerannt und auch sonst habe ich mit der Marke schon etliche Herausforderungen durchlebt und bin daraus gestärkt hervorgegangen. Volvic engagiert sich also nicht erst seit heute für innere Stärke, sondern ist schon seit Jahren dabei, dieses Thema voranzubringen. Toll finde ich das, denn es ist ein wichtiges Thema, das uns alle etwas angeht und bei dem wir alle lernen können.

Resilienz ist das Zauberwort

Bei manchen Menschen ist die innere Stärke so stark ausgeprägt, dass sie kaum etwas erschüttern kann, andere wiederum zerfließen in Selbstmitleid, hegen Selbstzweifel, haben Versagensängste oder werden sogar depressiv. Im Fachjargon sprechen wir von Resilienz. Der Begriff Resilienz bezeichnet ursprünglich die Fähigkeit, Extremsituationen zu überstehen ohne daran seelischen Schaden zu nehmen. Heute wird der Begriff vor allem damit assoziiert, den stressigen Alltag zu meistern, ohne daran seelisch zu zerbrechen. Immerhin nimmt in unserer Gesellschaft die Zahl der stressbedingten psychischen Erkrankungen von Jahr zu Jahr zu. Es schadet also nicht, unsere innere Stärke zu trainieren. 

Unsere Persönlichkeitsentwicklung

Von Geburt an braucht jeder Mensch Widerstandsfähigkeit, um zu überleben. Durch unsere Lebensumstände, persönliche Erfahrungen und unser Umfeld entwickelt sich die Kraft bei allen unterschiedlich. Ein schwerer Schicksalsschlag kann uns ziemlich aus der Bahn werfen und der inneren Stärke schaden. Aber auch hier gehen manche Menschen gestärkt daraus hervor. Sie sind resilient. Wie also kann jeder seine innere Stärke aufbauen, vor allem, wenn sie in jungen Jahren Schaden genommen hat?

Schichtarbeit mit Vreni – Sechs Schritte zur inneren Stärke

1. Psychische Flexibilität – Alles halb so wild 

Negative Gedanken sind nicht zu unterschätzen, denn unser Körper reagiert instinktiv und produziert Stresshormone. Wissenschaftliche Studien belegen, dass wir etwa 200 Mal am Tag negativ über uns denken oder uns kritisieren – natürlich hat das Folgen für unser Selbstvertrauen. Wie also den inneren Kritiker ruhig stellen? Oft passieren diese Gedanken ganz automatisch und sind durch unsere Außenwelt beeinflusst. Vielleicht, weil wir irgendwo etwas gelesen oder gesehen haben. Hier gilt es innezuhalten, achtsam zu sein und sich bewusst zu machen, dass diese Gedanken willkürlich sind und keinen tieferen Sinn haben. Dabei sollen die Gedanken nicht verdrängt werden, viel mehr dürfen wir ihnen keine zu große Bedeutung beimessen. Volvic hat beispielsweise den Leitgedanken „Du machst das!“ – hierbei geht es genau darum, dein Ding zu machen und dich von Negativem nicht beeinflussen zu lassen.

2. Bewerte deine eigenen Gefühle nicht negativ

Nehmen wir an, ich habe tierisch Angst vor einem Vorstellungsgespräch. Negativ wäre es, das eigene Verhalten zu bewerten: Warum bin ich nur so schlecht darin? Warum kann ich nicht souveräner? Stop! Wenn solche Gedanken kommen, dann fange ich an, mich für mein schlechtes Gefühl, nämlich die Angst, runterzumachen. Diese automatische Reaktion müssen wir unbedingt erkennen und lernen, neu damit umzugehen. Tatsächlich hilft es in solchen Momentan tatsächlich, laut STOP zu sagen und aufzustehen, um dem Körper einen neuen Impuls zu geben. Klappt Zuhause wunderbar, in der U-Bahn wird das für viele schon schweriger. Deshalb ein gedanktliches Stopschild einblenden.

3. Erforsche dich selbst

Ein negatives Innenleben kann viele Gründe haben. Sich selbst zu kennen und das eigene Gefühlschaos einordnen zu können, hilft enorm, die innere Stärke aufzubauen. Es gibt unterschiedliche Ansätze dies zu erreichen, wie beispielsweise Yoga, Meditation oder Psychotherapie. Auch ehrliche Gespräche mit Freunden können helfen. Als Einstiegshilfe kann man sich selbst die Frage stellen: Sage ich wirklich das, was ich denke? 

Menschen mit einem gesunden Selbstwertgefühl gegen positiver und gelassener durchs Leben. Du musst nicht auf Teufel komm raus auf den Instagram „I love myself“ oder den „Body Positivity“ Hype aufspringen. Der erste Schritt hin zu mehr Selbstwert besteht darin, zuzugeben, dass es irgendwo weh tut. Den Mut zu haben, sich das einzugestehen, was man bislang erfolgreich verdrängt hat. Was danach kommt, kann Jahre dauern, aber es ist ein Prozess, der sich lohnt. Nicht Selbstliebe ist das Zauberwort, sondern Selbstakzeptanz. Akzeptiere deine Schwächen, lerne ehrlich aus Fehlern und gib diese zu, schätze dich realistisch ein und akzeptiere all deine Facetten. Das ist vor allem in den Zeiten wichtig, in denen es dir gerade nicht so gut geht.

4. Beeinflusse deine Gefühle

Gefühle sind nicht einfach so da. Sie sind abhängig vom Blutzuckerspiegel, von Bewegung, Schlafverhalten und Hormonen, aber auch persönliche Erfahrungen und das Umfeld spielen eine wichtige Rolle. Wir können unsere Gefühle zumindest teilweise beeinflussen, indem wir auf uns Selbst achtgeben. Zum Beispiel: Kein Alkohol vorm Einschlafen und regelmäßig Sport treiben. Wir Frauen sollten auch unseren Zyklus besser kennenlernen. In der ersten Hälfte sind wir nämlich voller Energie, aber nach dem Eisprung geht’s abwärts mit dem Energielevel und auch mit der Laune. Seit ich meinen Zyklus mittels einer App tracke bin ich viel gelassener an Tagen, an denen ich eigentlich aus der Haut fahren möchte. Ein kurzer Blick in die App genügt, ich sehe, ich bekomme in wenigen Tagen meine Periode und dann weiß ich, dass die Welt in spätestens 48 Stunden wieder normal ist.

5. Tagebuch führen

Es hilft so sehr, sich der glücklichen Momente bewusst zu werden, die man täglich erlebt. Eine Art Erlebnis- und Stimmungstagebuch hilft, sich selbst kennenzulernen und Muster zu erkennen. Allein der Prozess des Niederschreibens bewirkt schon etwas Positives und zusätzlich dient das Tagebuch als Nachschlagewerk, besonders anTagen, an denen es einem mies geht. Lege dir ein Notizbuch ans Bett und schreibe mal die nächsten Wochen jeden Abend deine drei schönsten Momente des Tages auf – als ich das zum ersten Mal gemacht habe, war ich positiv überrascht von den Ergebnissen.

6. Beschäftigung

Unser Gehirn ist ziemlich ambitioniert, denn es arbeitet rund um die Uhr. Geben wir ihm keine nützlichen Aufgaben, erfindet es einfach Gedanken, um sich zu beschäftigen. Wer rastet, der rostet. Wir fangen an zu grübeln. Dieses Wissen ist schon hilfreich, um Gedanken einzuordnen. 

Wenn wir also positiv denken und innerlich stark werden möchten, dann packen wir gedanklich einen kleinen Koffer. Mein mentaler Koffer ist so ein altes Modell vom Flohmarkt mit antikem Charme, deiner ist vielleicht ein silberglänzendes Designerstück. Beides ist total fine. In diesen Koffer packen wir alle miesen Gedanken und auch Probleme. Wir stellen den Koffer an einen unauffälligen Platz, so dass wir ihn nicht ständig sehen und auch nicht immer mit uns herumschleppen müssen. Bei Bedarf können wir ihn aufmachen, nachsehen und etwas zum Bearbeiten herausnehmen. Allein schon dieses Gedankenkonstrukt verhilft uns zu mehr Lebensfreude.

Wichtig: Dieses Experiment oder diese Methode ist keinesfalls dazu da, um Gedanken abzuschalten. Wir sollten stetig an uns arbeiten, was innere Stärke betrifft und nichts verdrängen. Aber unser Koffer hilft uns dabei, dass unsere Gedanken uns nicht auffressen.

Fazit

Wir haben alle Dinge, die wir an uns nicht mögen. Wir haben Schwächen, wir können nicht alles gleich gut, wir haben Angst, wir sind aufbrausend, wir sind manchmal unfair, wir sind unsicher, wir scheitern, wir machen Fehler. Es wäre vollkommene Hybris, dann zu sagen: Ich bin supertoll und stolz auf all das, was ich bin. Bullshit. Ich bin nicht stolz auf alles und manchmal bin ich klein mit Hut, stehe Panikattacken durch oder ich entschuldige mich für einen Fehler, auch wenn es mir schwer fällt. Ich akzeptiere, dass ich so bin und tue nicht so, als wäre ich unfehlbar. Das ist manchmal schmerzhaft, deswegen verschließen viele Menschen davor auch die Augen, aber auf mein Leben gerechnet, ist das so viel wert und bereichert mich, weil ich dadurch unglaublich viel lerne. Ich bin kein schlechter Mensch, nur weil ich einen Fehler mache. Ich bin kein Versager, wenn ich im Job an einer Aufgabe scheitere.

Trau dich! Ich hätte niemals gedacht, dass ich den Tough Mudder schaffe, aber nach wochenlangem Training mit Volvic habe ich das Ding gemeistert und war stolz wie Bolle. Ich – die Unsportliche – bin einen wirklich krassen Run mitgelaufen und habe es geschafft.  Bis  heute feiere ich mich dafür! Und das lag nicht nur am straffen Fitnesstraining, sondern eben auch daran, dass Volvic mich dazu motiviert hat, meine innere Stärke zu finden.

Erarbeite dir eine gehörige Portion an Selbstakzeptanz. Lerne, mit Kritik umzugehen. Entschuldige dich, wenn du einen Fehler gemacht hast. Bleib Selbstreflektiert. Such nicht nach Bestätigung bei anderen. Lade weniger Selfies hoch und definiere dich nicht nach Likes. Finde dich selbst extrem geil und zwar ehrlich.

Vreni ist Maître d'Internet, Sinnfluencer und trägt ihr Herz auf der Zunge. Seit fast einem Jahrzehnt bloggt sie sich durchs WWW und widmet sich mit Herzblut auch kritischen Themen in ihrer Branche.