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die perfekte tasche

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sie hat eine mission, die perfekte tasche zu finden. warum dieses vorhaben zum scheitern verurteilt ist, erfahrt ihr jetzt.

aber von vorne: gestern mittag machte ich mich auf zum flughafen tegel, um völlig dekadent business class (hello, unerwartetes upgrade!) nach ingolstadt zum shoppen zu fliegen. hört sich bescheuert an, war aber ziemlich erfolgreich. bei ingolstadt denkt man jetzt nicht sofort an eine shopping metropole, aber erfahrene fashionista weiß, dass sich dort die outlet city ingolstadt village befindet – eine art disneyland für modeverrückte ladies wie mich. und wer immernoch denkt, outlet sei ramsch, dem verrate ich nun ein geheimnis: denk das ruhig weiter, dann bleibt mehr für mich übrig. mittlerweile findet man schätze aus aktuellen kollektionen, wenn man einen guten tag erwischt und nicht gerade samstags die läden stürmt.

vor ort traf ich eva padberg und jana pallaske, um mit ihnen über frauen und ihre handtaschen zu fachsimpeln (öhöm…). während eva organisiert packt, findet man in janas tasche vom teebaumöl-zahnstocher bis hin zum heilenden edelstein für jede situation das passende tool (was ihr bei freunden den spitznamen miss macgyver eingebracht hat). in einem waren wir uns aber einig – und jetzt kommen wir zurück zur mission: die perfekte tasche gibt es nicht. glaubt man, sie gefunden zu haben und hält sie endlich (nun am hungertuch nagend) glückselig in den händen, poppt auch schon die nächste begierde auf.

meine erste obsession war eine schwarze prada tasche. damit nahm das unheil meines bankkontos seinen lauf. mittlerweile ist die sammelleidenschaft entfacht, ich bin jäger und sammler zugleich, immer auf der lauer nach den schönsten styles. in meinem schrank stapeln sich prachtstücke von prada, mcm modelle, jimmy choo candybags, träumchen von chloé, moschino beutelchen und der klassiker von chanel. ob das reicht? quatsch. ich giere nach mehr.

zeigt mir ruhig einen vogel, ich kann damit umgehen. mein liebster könnte täglich die hände über dem kopf zusammenschlagen, angesichts meiner modeverrücktheit, aber er sieht es mittlerweile mit humor. außerdem ist das ja quasi alles altersvorsorge. wenn ich dann irgendwann ohne rente dastehe, kann ich die klassiker immernoch gewinnbringend verkaufen – nur die chanel behalte ich dann. und die kleine schwarze prada. und vielleicht die süße moschino…

von einer die ins ingolstadt village auszog, um eine jimmy choo tasche zu kaufen und mit tütenweise schätzen nach hause flog. übrigens habe ich meine ganzen einkäufe im flieger vergessen und es erst gemerkt, als ich schon im flughafen drin war… die crew hat sich köstlich amüsiert, als ich mich panisch zurück zu meinem sitz kämpfte…

jederzeit wieder! danke an das ingolstadt village für den schönen tag!

vor’m shoppen der macaron zuckerschock. erstmal stärken.

statt der gewünschten jimmy choo tasche landeten ein missoni cardigan, eine tods mini bag, eine mcm clutch und ein paar birkenstocks in meinen tüten. originalpreis für alles wäre etwa 1.800€ gewesen, ich habe nicht einmal die hälfte bezahlt.

dank lufthansa upgrades durfte ich up in the air auch mal von porzellan geschirr und mit echtem besteck futtern. yummie!

 

Vreni ist Maître d'Internet, Sinnfluencer und trägt ihr Herz auf der Zunge. Seit fast einem Jahrzehnt bloggt sie sich durchs WWW und widmet sich mit Herzblut auch kritischen Themen in ihrer Branche.