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5 tolle Tipps für Zermatt im Winter

Bei uns in Berlin möchten die weißen Flöckchen einfach nicht liegenbleiben. Deshalb sind wir nach Zermatt gefahren, um endlich mal richtigen Schnee zu sehen und haben schöne Tipps im Gepäck. 

Zermatt

Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon mit Freunden darüber diskutiert habe, ob wir eher Meer– oder Bergmenschen sind. Ich persönlich würde mich immer wieder für die Berge entscheiden, weil ich die Natur und die Landschaft einfach so sehr liebe. Bei meinem letzten Ausflug in die Schweiz gab es allerdings eine kleine Premiere, denn Urlaub im Schnee habe ich dort noch nie gemacht. Hier kommen ein paar gute Gründe, Zermatt in der kalten Jahreszeit zu besuchen!

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Zermatt entdecken

Zermatt ist ein hübscher kleiner Ort im Schweizer Kanton Wallis. Mit seinen etwa 5700 Einwohnern würde man dort ohnehin keinen riesigen Trubel erwarten, allerdings ist es dort tatsächlich noch ruhiger, als man denkt. Bevor Besucher das Ortsschild passieren, müssen sie ihr Auto in einem großen Parkhaus abstellen und anstatt dessen in eines der kleinen Gefährte steigen, die überall in Zermatt hin- und herflitzen. Die Gemeinde ist nämlich autofrei und nur Elektrofahrzeuge dürfen als Transportmittel genutzt werden. Ihr glaubt gar nicht, was für eine herrliche Ruhe dort herrscht – erst recht im Gegensatz zum hektischen Berlin.

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Es ist ein bisschen so, als würde man sein Auto gegen die Eintrittskarte in eine fast unberührte Welt eintauschen. Ein Holzhäuschen schöner als das andere, überall niedliche kleine Geschäfte, eine Eislaufbahn mitten im Ort und ringsherum jede Menge Berge. Nicht zu vergessen das berühmte Matterhorn, mit 4478 Metern nicht nur einer der höchsten Berge der Alpen, sondern mit Sicherheit auch der Schönste. Früh aufstehen lohnt sich definitiv, wenn ihr die Spitze in goldenes Licht getaucht sehen wollt – ein wunderschönes Naturschauspiel. Dann wird es auch langsam unruhig im Ort, denn die ersten Skifahrer wollen jetzt ab auf die Piste.

Skikurs machen

Und da wären wir auch gleich beim nächsten Punkt angelangt. Winterurlaub geht natürlich nicht, ohne einmal den Berg hinuntergesaust zu sein. Ich hatte ehrlich gesagt ziemlich Respekt davor, mich hier zum ersten Mal in meinem Leben auf Skier zu stellen. Dank unserer tollen Lehrerin Florence von der Skischule Zermatt und der professionellen Ausrüstung von Flexrent habe ich den Schnupperkurs jedoch unversehrt überstanden und bin sogar kein einziges Mal hingefallen.

Das Matterhorn Ski Paradise ist auf rund 3883 Metern Höhe das höchstgelegene Skigebiet der Schweiz und hält 360 präparierte Pistenkilometer in allen Schwierigkeitsgraden parat, jippie! Hätte ich an diesem Tag nicht nur die Kinderpiste unsicher gemacht, hätte ich das natürlich gerne für euch getestet … ich weiß allerdings von den Profis unter uns, dass sie bei der Abfahrt jede Menge Spaß hatten. Mit den Zermatt Bergbahnen gelangt man übrigens im Handumdrehen zu sämtlichen Pisten, Hütten und Co., selbst wenn es nur zur Après-Ski-Party geht.

Ferienwohnung mieten

In Zermatt gibt es zahlreiche tolle Luxushotels, ich möchte euch heute allerdings die Luxusvariante der Ferienwohnungen ans Herz legen. In der brandneuen Overlook Lodge by Cervo Zermatt habt ihr nicht nur den allerbesten Blick auf das Matterhorn, sondern auch wunderschöne Apartments mit Designanspruch. Vom Retro-Telefon über das handgefertigte Hästens-Bett bis zum ausgewählten Bücherregal passt hier alles perfekt zusammen und man möchte eigentlich gleich am liebsten für immer bleiben.

Ingesamt gibt es fünf Apartments in unterschiedlichen Größen mit bis zu drei Schlaf- und Badezimmern, sie eignen sich also für einen romantischen Pärchenurlaub genauso gut wie für eine Reise mit den besten Freunden . Die großen Wohnungen verfügen über eine voll eingerichtete Küche mit Essbereich, ein gemütliches Wohnzimmer inklusive Kamin sowie eine Loggia mit Panoramablick. Jetzt mal ehrlich, habt ihr jemals eine so schöne Kulisse gesehen?

Beim Wellness entspannen

Wie der Name vermuten lässt, gehört die Overlook Lodge zum Cervo Zermatt und ebenso zu den Design Hotels. Deshalb könnt ihr vor Ort auch alle Annehmlichkeiten der Cervo-Gäste genießen, wie zum Beispiel das Spa. Nach einem anstrengenden Tag auf der Piste gibt es schließlich nichts Schöneres, als eine Runde zu entspannen und die Muskeln zu lockern.

Neben verschiedenen Massageangeboten findet ihr in dem schönen Wellnessbereich auch noch Sauna und Sanarium, einen Außen-Whirlpool, Massage- und Kübelduschen, ein Kneippbecken und einen Ruheraum mit Blick auf die Berge. Wie ihr seht, gibt es also für jeden Geschmack genau das Richtige in dem kleinen aber feinen Spa-Chalet. Bloß ein richtiger Pool fehlt, aber der Jacuzzi ist natürlich ein schöner Ersatz …

Käsefondue essen

Neben den schönsten Skipisten sind die Schweizer auf eine weitere Spezialität besonders stolz, und zwar ihren Käse. Das kann ich ihnen nicht verdenken, denn er schmeckt tatsächlich super lecker und mit Raclette oder Käsefondue kann man bei mir sowieso immer punkten. Beides bekommt ihr in den Hotelrestaurants des Cervo, zum Beispiel im gerade erst neu eröffneten Ferdinand.

Das Ferdinand Fondue kommt entweder mit einem Mix aus Vacherin Fribourgeois und Gruyère, Walliser Bergkäse oder Walliser Bio-Schafskäse. Wo sind die Käsekenner unter euch? Es gibt allerdings auch fancy Varianten wie Champagner und schwarzer Trüffel, Tomate und Thymian oder geröstete Zwiebeln mit Speck und Bier. Das hebe ich mir dann fürs nächste Mal auf, denn ich komme bestimmt ganz bald wieder …

– Vielen Dank für die Einladung an Design Hotels und die Overlook Lodge Zermatt –