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24h Melbourne

folgt mir einen tag (und eine nacht) lang durch das atemberaubende melbourne, die südlichste millionenstadt der welt. hopp hopp, los geht’s.

melbourne ist mit etwa 4,3 millionen einwohnern nach sydney die zweitgrößte stadt australiens und außerdem die hauptstadt des bundesstaates victoria. die melburnians lieben gutes essen und so starte auch ich meinen tag mit einem grandiosen frühstück im gramercy bistro. gestärkt mit dem big apple benedict („house made pastrami, poached eggs, thousand island hollandaise, sauerkraut on grilled rye“) und herzhaften pancakes steht einem erlebnisreichen tag nichts mehr im wege.

solltet ihr an einem sonntag in melbourne sein, dann besucht unbedingt den st. kilda kunstmarkt. hier verkaufen lokale designer ihre werke. egal ob schmuck, porzellan, bilder oder street food, hier kommt wirklich jeder auf seine kosten. ich habe mir als souvenir eine vintage kette mit bienenanhänger gekauft – die biene und der australische honig haben mich ständig begleitet auf meiner reise und so war dies mehr als passend. wenn ihr auf nervenkitzel steht, dann dreht eine runde mit der achterbahn im luna park nebenan.

eine runde drehen solltet ihr unbedingt auch mit den jungs und mädels von melbourne by bike. die radtour ist viel mehr als nur sightseeing. hier lernt ihr die stadt nicht nur kennen, sondern auch, den besonderen vibe der metropole zu verstehen. gemeinsam mit einheimischen findet ihr so absolute geheimtipps abseits der schnöden touri routen.

nach der tour müssen wir uns stärken. rund um die chapel street und ihre seitenstraßen findet ihr unzählige wirklich großartige bistros, restaurants und cafés. außerdem sind hier tolle geschäfte zum schauen und shoppen. durch zufall bin ich auf den chapel street bazaar gestoßen – einen (sorry für die wortwahl) abartig guten vintage store, trash und trödel vom allerfeinsten. hier findet ihr die wirklich abgefahrenen sachen, egal ob uraltes telefon, die my little pony sammlung oder das outfit für die nächste bad taste party (oder eben für den ganz normalen rave samstag in berlin…).

jetzt wollt ihr euch bestimmt frisch machen. deshalb checken wir im hotel ein. meine wahl fiel auf das the cullen – benannt nach künster adam cullen und bestückt mit zahlreichen seiner kunstwerke. adam cullen war der bekannteste zeitgenössische maler australiens, ist aber leider 2012 verstorben. fragt im hotel unbedingt an der rezeption nach einer art tour. wenn ihr glück habt, führt euch die hausmeisterin durch die kunst und ich kann euch nur sagen, sie hat es echt drauf!

frisch geduscht, hübsch gekleidet (am besten mit einem neuen teil von australiens angesagtestem label gorman) geht es nun ins naked for satan zum abendessen. auf der dachterrasse genießt ihr nicht nur feinste speisen, sondern auch einen deluxe blick über fitzroy und die brunswick street.

nach dem essen stürzen wir uns ins nachtleben und klappern die bars der stadt ab. hier herrscht eine unglaubliche vielfalt – nicht nur was die drinks betrifft, sondern auch die raumgestaltung. die melburninans sind mehr als kreativ, was die raumgestaltung angeht und so findet ihr hinter den einzelnen türen wahre schätze. wenn ihr wirklich die insider bars sehen wollt, dann schafft euch unbedingt vorher den deck of secrets bar guide von michelle matthews an. ich hatte die freude, einen abend lang mit ihr durch die stadt zu streifen und sie kennt nicht nur jeden türsteher, sondern auch jede versteckte türe – mein favorit war übrigens das eau de vie. schlendert bei eurer bartour unbedingt auch durch die hosier lane – ein wahrer augenschmaus für alle freunde von street art und graffiti!

danke melbourne für 24 unvergessliche stunden! i’ll be back!

– bildrechte: neverever.me, visions of victoria, eau de vie | diese reise wurde in zusammenarbeit mit visit melbourne, travelbook und singapore airlines durchgeführt. vielen dank. – 

Vreni ist Maître d'Internet, Sinnfluencer und trägt ihr Herz auf der Zunge. Seit fast einem Jahrzehnt bloggt sie sich durchs WWW und widmet sich mit Herzblut auch kritischen Themen in ihrer Branche.