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Nachhaltige Küche

10 Tipps für eine nachhaltige Küche

In fast jedem Lebensbereich können wir umweltbewusster und nachhaltiger agieren, indem wir uns mit dem Thema auseinandersetzen und oft nur Kleinigkeiten ändern. So auch in der Küche. Hier kommen unsere 10 Tipps für eine nachhaltige Küche.

1. Kräutergarten

Was gibt es Schöneres als beim Kochen frische Kräuter zu verwenden? Mit dem eigenen Kräutergarten legen die Gewächse keine langen Transportwege in den Supermarkt zurück und es fällt auch kein nerviger Verpackungsmüll an. Dazu macht es unglaublich viel Freude die Kräuter frisch zu ernten. Quasi eine Win-Win-Win-Situation.

nachhaltige Küche

Ich erspare euch hier ein Bild von meinem kümmerlichen Kräutergarten. Mein Sommerurlaub hat den Pflanzen definitiv nicht gut getan. Dagegen sehen diese drei Pflanzen wie das blühende Leben aus. © unsplash.com/Carolyn V

2. Nachhaltige Putzmittel

Der Begriff nachhaltige Putzmittel ist etwas irreführend. Natürlich sind Putzmittel an sich erstmal nicht so gut für unsere Umwelt. Manche sind allerdings umweltfreundlicher als andere. So wird bei nachhaltigen Putzmitteln unter anderem auf synthetische Farb-, Duft- und Konservierungsmittel sowie Chlor verzichtet. Meine Top 7 umweltfreundlicher Putzmittel könnt ihr hier nachlesen.

3. Bienenwachstücher

Eine super Alternative zu konventionellen Frischhalte- und Aluminiumfolien sind Bienenwachstücher. Sie bestehen aus einem Baumwollstoff und werden mit einer Wachsmischung beschichtet. Die Tücher sind wiederverwendbar und in der Herstellung um Längen umweltfreundlicher als Frischhalte- und Aluminiumfolie. Außerdem wirkt der Bienenwachs antibakteriell und schützt damit eure Lebensmittel gleich doppelt gut.

4. Einkaufstaschen für Obst und Gemüse

Es ist so einfach und trotzdem sehe ich an der Kasse im Supermarkt immer noch unzählige in Plastik verpackte Lebensmittel. Am liebsten würde ich jede einzelne Person direkt ansprechen. Natürlich verstehe ich, wenn man mal den Beutel zu Hause vergessen hat. Aber auch dafür gibt es einen einfachen Trick: in jeden Rucksack oder Tasche einen kleinen Jutebeutel packen. Dann kann auch beim spontanen Einkaufen die Plastiktüte vermieden werden.

5. Spülmaschine richtig voll machen

Eine halbgefüllte Spülmaschine anzumachen, ist pure Energie- und Wasserverschwendung. Also immer die Maschine voll machen. Die Umwelt dankt es euch. 

6. Hochwertige Töpfe und Pfannen benutzen

Investiert in hochwertige Küchenmaterialien. Sie halten viel länger, sodass ihr weniger nachkaufen müsst. Außerdem kocht es sich auch schöner, wenn nicht gleich alles am Pfannenboden festklebt.

7. Saisonal und regional kochen

In einer Küche wird natürlich gekocht. Klar, dass die Zutaten entscheidend sind für den Geschmack und die Umweltbilanz. Lebensmittel, die erst aus Chile eingeflogen werden müssen, haben eine höhere CO2-Bilanz als saisonale und regionale Zutaten. Hier ist es wichtig nicht nur auf regionale Produkte zu achten, sondern wirklich zu schauen, was im Moment geerntet wird.

nachhaltige Küche

Die Kürbis-Saison steht in den Startlöchern! Ab August, aber vor allem im September und Oktober, gibt es Kürbisse zu kaufen. © unsplash.com/Mark Duffel

8. Mülltrennung

Seit 1991 trennen wir in Deutschland unseren Müll und das hat auch einen guten Grund. Durch die Trennung von Verpackungen, Papier, Biomüll und Restmüll können viele der Abfälle recycelt und wiederverwendet werden. Zu 100 Prozent klappt das zwar bei Weitem nicht, doch immerhin wird einiges weiterverarbeitet. Der Rest landet in der Müllverbrennungsanlage. Daraus kann wiederum Fernwärme für Storm gewonnen werden.

9. Strom sparen

Energieeffiziente Elektrogeräte sind absolut empfehlenswert. Deshalb achtet unbedingt auf die Kennzeichnung A+++ oder A++. Gerade bei einem Gerät wie dem Kühlschrank, welcher rund um die Uhr läuft, ist die stromsparende Variante sinnvoll. Bei anderen Geräten kann man Energie sparen, indem man den Standby-Modus vermeidet, denn auch dieser frisst Strom. Und zu guter Letzt, man muss nicht alle Elektrogeräte für die Küche wirklich selbst besitzen. Der elektrische Pizzaschneider, die vollautomatische Ölpresse oder eine Popcornmaschine sind vielleicht Dinge, auf die ihr verzichten könnt. Auf einen Stabmixer wiederum, würde ich nicht verzichten wollen.

10. Auf Küchenpapier verzichten

Es ist super praktisch, aber definitiv nicht besonders umweltfreundlich. Das Küchenpapier findet nur einmal Verwendung bevor es in der Mülltonne landet. Besser: Nutzt Baumwollhandtücher, die ihr in der Waschmaschine reinigen und immer wieder benutzen könnt.

Bitte hier entlang zum nachhaltigen Badezimmer.

Titelbild: © unsplash.com/ Le Creuset

Eva kam durch Vrenis legendären Flohmarkt zu neverever.me - nach einem Praktikum war klar, hier möchte sie bleiben. Jetzt ist Eva heißgeliebter Bestandteil des Teams. Nachhaltigkeit und Veganismus sind ihre Herzensthemen. Wenn sie nicht bloggt, dann findet ihr sie in der Uni-Bibliothek, wo sie (mal mehr mal weniger fleißig) für ihre Bachelorarbeit recherchiert.