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Vegane Metzgerei – Fleischeslust adieu!

Kein Fleisch. Das scheint für viele Menschen eine große Herausforderung: „Werde ich dann überhaupt satt?“, „Nur Grünzeug reicht mir nicht!“, „Was ist mit den Proteinen?“ – Hallo, vegane Metzgerei! 

Keine Sorge, eine rein pflanzliche Ernährung wird euch nicht nur sättigen, sondern ihr werdet auch viel mehr Energie haben. Ihr glaubt mir nicht? Wie wäre es denn ab heute, als Challenge, zwei Wochen kein Fleisch zu essen, am Besten gar keine tierischen Lebensmittel, wie Eier, Käse oder Milch. Ihr werdet einen Unterschied merken (versprochen!) und euch fitter und vitaler fühlen.

Vegan, Baby!

Mit jeder Ernährungsweise könnt ihr euch ungesund ernähren, wenn ihr euch nicht ausgewogenen ernährt. Wer morgens, mittags und abends Pommes mit Ketchup ist, ernährt sich auch vegan, aber bestimmt nicht gesund. Das heißt, beim Kochen könnt (und solltet) ihr euch ganz kreativ austoben. Als kleine Anregung möchte ich euch den Foodblog eat this ans Herz legen, mit wirklich tollen Rezepten und einfachen Schritt-für-Schritt-Anweisungen. Zu Beginn bedeutet so eine Ernährungsumstellung, sich sehr viel mit Essen auseinanderzusetzen, um dann irgendwann festzustellen, dass es doch so einfach sein kann. Für mich war am Anfang der Verzicht von Käse besonders schwer, mittlerweile finde ich den Begriff „Verzicht“ gar nicht mehr richtig, denn ich habe super viele andere Lebensmittel und Gerichte entdeckt. Und es muss wirklich nicht immer die gesunde Variante sein, ich liebe es genauso Burger mit Pommes und Ketchup zu essen. Es ist einfach wichtig, sich mit seinem Essen auseinanderzusetzen, immerhin essen wir mindestens drei Mahlzeiten am Tag. Bei Peta findet ihr online eine gute Übersicht, damit ihr rundum mit allen nötigen Nährstoffen versorgt seid.

vegane Metzger

Vegan Fast Food – vegane Metzgerei

Falls der Appetit nach Pommes mit Ketchup und vielen anderen fettigen Leckereien schreit, gibt es in Berlin eine riesengroße Auswahl an rein pflanzlichen (Fast Food) Restaurants. Wir sind hier also sehr verwöhnt und dass weiß ich sehr zur schätzen, trotzdem irritiert es mich, dass die Lokalitäten Namen tragen, wie der Vegetarische Metzger oder Vegane Metzgerei. Muss ein Stück Seitan wie ein 300 Gramm Steak aussehen und mir über eine „Fleischerstheke“ gereicht werden? Ist diese Herangehensweise nicht viel skurriler und auch unnötig, denn Seitan soll ja gar nicht wie ein Stück Rind schmecken (das wäre wirklich komisch!), warum es dann so aussehen lassen?

Fakt ist, dass viele Menschen einen Fleischersatz wollen, wenn sie sich für eine Mahlzeit ohne Fleisch entscheiden. Die vegane Metzgerei ist die fleischlose Antwort auf die Nachfrage der Konsumenten, auch wenn es total bizarr erscheinen mag. Für mich wirkt das Ambiente irgendwie fehl am Platz, aber ich freue mich, wenn Menschen über solche Restaurants Zugang zur pflanzlichen Ernährung finden. Übrigens, schmecken die Burger phänomenal! Der vegetarische Metzger in Kreuzberg sowie der vegane Metzger l’herbivore in Friedrichshain sind eine meiner liebsten Anlaufstellen für veganes Fast Food, trotz Ambiente ;).

vegane Metzgerei

Der nörgelnde Veganer

Ich weiß, ich weiß…immer reden wir übers Essen und versuchen die Welt zu bekehren. Dabei habe ich nur ansatzweise die Vorteile der pflanzlichen Ernährung angepriesen (Tierleid und Umweltschutz sogar außen vor gelassen), denn „vegan“ bedeutet nicht nur die Welt zu verbessern (ups, jetzt mache ich es doch), sondern euch selbst etwas Gutes zu tun. Wie sagt man so schön: Woran erkennt ihr einen Veganer? Er/Sie sagt es euch.

Eva kam durch Vrenis legendären Flohmarkt zu neverever.me - nach einem Praktikum war klar, hier möchte sie bleiben. Jetzt ist Eva heißgeliebter Bestandteil des Teams. Nachhaltigkeit und Veganismus sind ihre Herzensthemen. Wenn sie nicht bloggt, dann findet ihr sie in der Uni-Bibliothek, wo sie (mal mehr mal weniger fleißig) für ihre Bachelorarbeit recherchiert.